Einstieg
Was das ServicePortal ist, wie der Zugang funktioniert, wie die Apps aufgebaut sind.
1Willkommen im ServicePortal
Das ServicePortal ist Ihr digitaler Werkzeugkasten rund um die Lohnabrechnung: kleine, spezialisierte Anwendungen – wir nennen sie MicroApps –, die Sie direkt im Browser öffnen. Kein Download, keine Installation, keine Schulung.
Was Sie hier finden
Jede App erledigt genau eine Aufgabe: eine Bescheinigung erstellen, einen Vertrag erzeugen, einen Status prüfen, eine monatliche Meldung erfassen oder eine Berechnung nachvollziehen. Zusammen decken die Apps die Vorgänge ab, die zwischen Ihnen und Ihrem Lohnbüro sonst per E-Mail, Telefon oder Papier laufen.
Für wen ist das gedacht?
- Geschäftsführung und Inhaber
- Personalabteilung und Büroleitung
- Mitarbeitende, die eigene Daten erfassen
- alle, die schnell eine belastbare Auskunft brauchen
Was Sie davon haben
- fertige Dokumente in Minuten statt Tagen
- amtliche Vordrucke, korrekt ausgefüllt
- weniger Rückfragen und Doppelerfassung
- nachvollziehbare Rechenwege
2Zugang & Anmeldung
Das Portal selbst ist offen – Sie können jederzeit sehen, welche Apps es gibt. Erst beim Öffnen einer Anwendung fragt das Portal nach Ihren Zugangsdaten.
So melden Sie sich an
- Rufen Sie www.lohnconsult.de auf und klicken Sie oben in der Navigation auf ServicePortal.
- Suchen Sie die gewünschte Kachel und klicken Sie auf Öffnen bzw. Ausfüllen.
- Geben Sie Firmennummer und Kennwort ein. Beides erhalten Sie von uns – die Firmennummer ist dieselbe wie auf Ihren Abrechnungsunterlagen.
- Nach der Anmeldung öffnet sich die App direkt im Portal. Weitere Apps können Sie ohne erneute Anmeldung öffnen, solange das Browserfenster geöffnet bleibt.
Öffentliche Apps ohne Anmeldung
Einige Formulare sind bewusst frei zugänglich, damit Sie sie auch an Mitarbeitende weitergeben können – zum Beispiel die Reisekostenabrechnung, der baV-Antrag oder die Onboarding-Fragebögen. Sie erkennen sie am Kennzeichen Öffentlich auf der Kachel.
Direkt zur richtigen App
Jede App hat einen eigenen Link nach dem Muster www.lohnconsult.de/serviceportal.html?app=name. Sie können sich diese Links als Lesezeichen speichern oder an Mitarbeitende weitergeben – nach der Anmeldung landen Sie sofort in der gewünschten Anwendung.
3Aufbau des Portals
Die Startseite besteht aus einer Kachel je Anwendung. Jede Kachel zeigt auf einen Blick, was die App tut, zu welcher Kategorie sie gehört und was am Ende herauskommt.
Aufbau einer Kachel
| Element | Bedeutung |
|---|---|
| Kategorie-Zeile | Farbige Kleinschrift über dem Titel – ordnet die App einem Themenbereich zu. |
| Titel und Beschreibung | Was die App macht, in einem Satz. |
| Ergebnis-Hinweis | Web-Rechner = Ergebnis am Bildschirm · PDF = fertiges Dokument zum Download · Eigene Anwendung = eigenständiges Modul. |
| Öffnen / Ausfüllen | Startet die App im Portal. Leeres Formular (PDF) daneben liefert den unausgefüllten Vordruck zum Ausdrucken. |
Suche und Filter
Über dem Kachelraster finden Sie ein Suchfeld und die Kategorie-Reiter. Tippen Sie einfach ein Stichwort ein – Minijob, Kündigung, Wohngeld –, das Raster filtert sofort mit.
3Kategorien & Kennzeichen
Die sechs Kategorien
| Kategorie | Inhalt |
|---|---|
| Bescheinigungen | Amtliche Vordrucke für Behörden und Kassen |
| Verträge und Kündigung | Vertragsvorlagen, Anträge, Beendigung von Arbeitsverhältnissen |
| Berechnungen | Rechner und monatliche Erfassungen mit Geldwerten |
| Status | Prüfschemata zur versicherungsrechtlichen Beurteilung, Plausibilitätsprüfungen |
| Sonstige | Onboarding-Fragebögen, Vorbereitung der Betriebsprüfung |
| Anleitungen | Bebilderte Anleitungen zum LohnManager |
Kennzeichen auf den Kacheln
| Kennzeichen | Bedeutung |
|---|---|
| Beta | Funktioniert, ist aber noch in der Erprobung – Ergebnis vor dem Versand prüfen. |
| Öffentlich | Ohne Anmeldung nutzbar, auch für Mitarbeitende. |
| Bald | In Vorbereitung – Kachel sichtbar, App noch nicht. |
| Elektronisch | Ergebnis wird elektronisch übermittelt (z. B. SV-Meldeportal). |
4So arbeiten die Apps
Alle Apps folgen demselben Bauprinzip. Wenn Sie eine kennen, kennen Sie alle.
1 · Alles läuft im Browser
Die Rechner und Prüfschemata arbeiten vollständig auf Ihrem Gerät. Ihre Eingaben verlassen den Browser nicht, solange Sie nichts absenden. Sie können eine App also gefahrlos zum Ausprobieren öffnen – es wird nichts gespeichert und nichts gemeldet.
2 · Ergebnis sofort, ohne Klick auf „Berechnen“
Die meisten Rechner aktualisieren ihr Ergebnis während der Eingabe. Rechts oder unterhalb der Eingaben steht das Ergebnis in der dunkelblauen Ergebniskarte, darunter die Herleitung.
3 · Daten aus dem LohnManager übernehmen
Wo es sinnvoll ist, bieten die Apps einen Abruf an: Sie geben Firmennummer, Personalnummer und Ihr LohnManager-Kennwort ein, die App holt die Stammdaten des Mitarbeiters und – je nach App – die Werte der letzten Abrechnungen. Übernommene Felder bleiben immer überschreibbar.
4 · Ergebnis mitnehmen
| Ausgabe | Wofür |
|---|---|
| PDF herunterladen | Unterschriftsreifes Dokument im amtlichen bzw. lohn.Consult-Layout. |
| Drucken / PDF | Bildschirmergebnis als Beleg für die Akte. |
| Excel | Listen und Auswertungen zur Weiterverarbeitung. |
| An lohnConsult senden | Übermittelt Formular und Anlagen direkt an Ihr Lohnbüro. |
5Alle Apps auf einen Blick
Die folgende Übersicht zeigt alle Anwendungen des Portals mit ihrem Ergebnis und der Seite, auf der Sie die ausführliche Beschreibung finden.
| App | Kategorie | Ergebnis |
|---|---|---|
| BescheinigungsManager | Bescheinigungen | PDF im amtlichen Layout |
| Vertragsgenerator | Verträge | 8 Vorlagen als PDF |
| Betriebliche Altersvorsorge (baV) | Verträge | Antrag als PDF |
| Pfändungen | Verträge | Drittschuldnererklärung als PDF |
| Kost – Sachbezüge Verpflegung | Berechnungen | Monatsliste, Excel, Übermittlung |
| Mutterschaftsgeld-Rechner | Berechnungen | Schutzfrist und Zuschuss |
| Firmenwagen-Rechner | Berechnungen | Geldwerter Vorteil je Monat |
| Entgeltoptimierung | Berechnungen | Nettolohn und Optimierungsbausteine |
| Reisekostenabrechnung | Berechnungen | Abrechnung als PDF |
| PayrollProduktivität | Berechnungen | Kostenauswertung als PDF/Excel |
| Status Finder | Status | Personengruppe und Beitragsgruppe |
| Minijob-Berater | Status | Einstufung und Abgabenrechnung |
| Praktikanten-Check | Status | Personengruppe und Beitragsgruppe |
| Rentner-Check | Status | Personengruppe und Beitragsgruppe |
| Kurzfristige Beschäftigung | Status | Prüfergebnis, Fragebogen, Vertrag |
| Arbeitszeit-Check (ArbZG) | Status | Prüfreport als PDF/Excel |
| Payroll Check | Status | Prüfliste zu Abrechnungs-PDFs |
| BoardMe – Neumandanten | Sonstige | Fragebogen inkl. SEPA-Mandat |
| BoardMe (MA) – Onboarding | Sonstige | Personalfragebogen digital |
| BoardMe (Bulk) | Sonstige | Import-Excel für viele Mitarbeiter |
| Betriebsprüfung | Sonstige | in Vorbereitung |
| Aufgaben / Dienstplaner | Anleitungen | bebilderte Anleitung |
| Api2Importer | Sonstige | Stammdaten über die Schnittstelle, bis zur Freigabe |
| PersonioZeitImporter | Sonstige | Zeiten aus Personio als Stunden im LohnManager |
| GastromatikConverter | Sonstige | Lohndaten-CSV aus dem Gastromatik-Kompaktexport |
| Crewbrain | Sonstige | Personalstammdaten inkl. Zusatzfelder als CSV |
| AbschlagsManager | Berechnungen | SEPA-Datei, Lohnexport, Lohnbestandteil |
| LohnbestandteilManager | Berechnungen | Sammelanlage von Lohnbestandteilen |
| Dienstplan – Monatsansicht | Sonstige | Monatsraster, Druck & Excel |
Bescheinigungen
Der BescheinigungsManager: Vorlagen, Bedienung, Daten aus dem LohnManager, elektronischer Versand.
6BescheinigungsManager
Wohngeldstelle, Familienkasse, Elterngeldstelle, Jobcenter, Agentur für Arbeit: Behörden verlangen regelmäßig Angaben vom Arbeitgeber. Der BescheinigungsManager füllt die amtlichen Vordrucke aus – mit den Zahlen aus Ihren eigenen Lohnabrechnungen.
Wann brauche ich das?
- Ein Mitarbeiter legt einen Antrag vor und braucht Ihre Angaben als Arbeitgeber.
- Ein Arbeitsverhältnis endet – die Agentur für Arbeit fordert die Arbeitsbescheinigung.
- Eine Mitarbeiterin geht in Mutterschutz und braucht die Elterngeld-Bescheinigung.
- Sie wollen die Zahlen nicht von Hand aus zwölf Abrechnungen abschreiben.
6Die Vorlagen im Überblick
Die acht Vorlagen
| Nr. | Vorlage | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Wohngeld / Wohnberechtigungsschein | Verdienstbescheinigung, 3 Seiten PDF |
| 2 | Allgemeine Verdienstbescheinigung | neutrale Bescheinigung, 1 Seite PDF |
| 3 | Familienkasse / Kinderzuschlag | Vordruck KiZ 5, 2 Seiten PDF |
| 4 | Elterngeld-Antrag | Vordruck SBS-708 mit 15 Monatszeilen |
| 5 | Arbeitsbescheinigung § 312 SGB III | 8 Seiten PDF und elektronischer Versand |
| 6 | Nebeneinkommensbescheinigung | in Vorbereitung |
| 7 | Bürgergeld | Vordruck SBS-638, 3 Seiten PDF |
| 8 | eAU-Anforderung | in Vorbereitung |
6Bedienung Schritt für Schritt
Schritt für Schritt
- Vorlage anklicken. Oben erscheint die Kopfzeile mit der Vorlagennummer.
- In Abschnitt 1 Daten aus dem LohnManager laden Firmennummer, Personalnummer und LohnManager-Kennwort eingeben, den Zeitraum („Zeitraum endet mit“) und die Anzahl der Monate festlegen, dann Alles abrufen.
- In Abschnitt 2 Art der Bescheinigung ankreuzen, wofür die Bescheinigung bestimmt ist.
- Die vorgefüllten Felder von oben nach unten durchgehen und prüfen.
- Fehlende Angaben ergänzen – alles, was in keiner Abrechnung steht.
- PDF erzeugen, ausdrucken, unterschreiben, an die Behörde geben.
6Daten aus dem LohnManager
Was der Abruf liefert
Stammdaten
- Name, Geburtsdatum, Geburtsort
- Anschrift
- Eintritt, Austritt, Befristung
- Wochenstunden, SV-Nummer, Steuer-ID
Monatswerte
- Brutto, Steuerbrutto, SV-Brutto
- steuerfreie Bezüge, Einmalzahlungen, Netto
- Steuer- und SV-Abzüge
- Steuerklasse, Personen- und Beitragsgruppe, Kasse
Besonderheiten einzelner Vorlagen
- Wohngeld: Steuerklasse, Pauschalbesteuerung und die Häkchen für RV/KV/PV leitet die App aus der Personengruppe ab; der Teilzeitanteil rechnet sich aus der Wochenarbeitszeit (40 Std. = 100 %).
- Elterngeld: zuerst den Entbindungstermin eintragen – daraus ergeben sich Schutzfrist (Termin −42 bis +56 Tage) und das Raster der 15 Monatszeilen.
- Kinderzuschlag und Bürgergeld: gefragt ist das laufende Brutto ohne Einmal- und Nachzahlungen.
- Bürgergeld Ziffer 5.9: der Stundenlohn wird geschätzt – bei abweichender Arbeitszeitregelung korrigieren.
6Elektronischer Versand
Die Arbeitsbescheinigung nach § 312 SGB III wird seit 2023 elektronisch übermittelt. Die App bereitet die Angaben auf, gesendet wird im SV-Meldeportal.
Der Ablauf
- Vorlage 5 ausfüllen und Daten für das SV-Meldeportal kopieren drücken.
- Im SV-Meldeportal mit Elster-Zertifikat und Kennwort anmelden.
- Prüfen, ob der Mitarbeiter dort angelegt ist (Verwaltung → Mitarbeiterverwaltung → Stammdatenverwaltung → Neuer Mitarbeiter).
- Formular Arbeitsbescheinigung öffnen, oben Betriebsnummer, Mitarbeiter, Monat und Jahr wählen und Stammdaten holen drücken – erst dann erscheinen die Felder.
- Angaben übertragen, die restlichen Felder ergänzen, Prüfen, ggf. Entwurf speichern, dann Senden.
Handarbeit bleiben: Staatsangehörigkeit, Tätigkeitsschlüssel, Schulabschluss, Berufsausbildung, Vertragsform und AÜG-Kennzeichen. Die hinterlegte „Berufsgruppe“ ist nicht der neunstellige Tätigkeitsschlüssel.
6Eckwerte & Stolperfallen
Rechtsgrundlagen und Vordrucke
| Bescheinigung | Grundlage / Vordruck |
|---|---|
| Arbeitsbescheinigung | § 312 SGB III · Vordruck BA II 2 (Stand 08/2023), Ziffern 3–111 |
| Elterngeld | § 9 BEEG · Vordruck SBS-708, 15 Monatszeilen |
| Kinderzuschlag | Vordruck KiZ 5 (Stand 09/2020) |
| Bürgergeld | Vordruck SBS-638 Einkommensbescheinigung (Stand 08/2023) |
| Wohngeld | Verdienstbescheinigung Wohngeld / Wohnberechtigungsschein, 3 Seiten |
| Mutterschutz-Zuschuss | § 20 MuSchG · § 24i SGB V |
Stolperfallen aus der Praxis
- Reihenfolge beim Elterngeld: ohne Entbindungstermin stimmt das Monatsraster nicht.
- Einmalzahlungen sauber trennen – mehrere Vordrucke fragen ausdrücklich nach dem laufenden Brutto.
- Nettobetrag von Einmalzahlungen (Bürgergeld Ziffer 7) steht in keiner Abrechnung und muss manuell eingetragen werden.
- Auswahllisten mit Codes im SV-Meldeportal bleiben derzeit Handarbeit.
- Vorlagen 6 und 8 sind noch nicht freigeschaltet.
Verträge und Kündigung
Vertragsgenerator mit acht Vorlagen, Aufhebungsvertrag und Kündigung, dazu weitere Formulare.
7Vertragsgenerator
Acht Vorlagen decken den gesamten Lebenszyklus eines Arbeitsverhältnisses ab – von der Einstellung über die Beauftragung Ihres Lohnbüros bis zur Beendigung. Sie füllen ein geführtes Formular aus, die App erzeugt daraus ein unterschriftsreifes PDF.
Gemeinsame Bedienlogik
- Kachel anklicken – über ← Zurück zur Vertragsauswahl kommen Sie jederzeit zurück.
- Bei mitarbeiterbezogenen Vorlagen oben die Stammdaten aus dem LohnManager abrufen und übernehmen.
- Formular ausfüllen; Datumsfelder erkennen viele Schreibweisen (20.9.26, 20/09/2026, 20092026).
- Optionale Bausteine an- oder abwählen – die Paragrafen werden automatisch neu nummeriert.
- Gelbe Hinweiszeilen beachten: die App bricht nie stillschweigend ab, sondern sagt, was fehlt.
- PDF erzeugen – die Datei wird nach Vorlage und Namen benannt, z. B. Arbeitsvertrag_Mustermann.pdf.
7Vorlagen 1 und 2
Vorlage 1 · Arbeitsvertrag
Der lohn.Consult-Standardarbeitsvertrag mit 18 Paragrafen im vollständigen Wortlaut, für Vollzeit- und Teilzeitkräfte. Wählbar sind unter anderem Vergütungsform (Fest, Brutto, Netto), Fahrtkosten, Mahlzeiten, Zuschläge, Probezeit, Befristung, Homeoffice, Urlaub und Tarifbindung. Optional wird eine Fristenseite angehängt.
Vorlage 2 · Geringfügige Beschäftigung (Minijob)
Arbeitsvertrag nach dem Mustervertrag der Minijob-Zentrale. Abwählbar sind Fortbildung, Sonderzuwendungen, Urlaub, Entgeltfortzahlung, Einstellungsfragebogen, Verschwiegenheit und weitere Beschäftigungen. Rechenhilfen ermitteln Stunden pro Tag, Urlaubsanspruch (Arbeitstage/Woche × 24 ÷ 6) und Probezeitende. Ab 603 € Monatsentgelt erscheint ein Warnhinweis.
7Vorlagen 3 und 4
Vorlage 3 · RV-Befreiungsantrag
Der amtliche Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht für Minijobber (§ 6 Abs. 1b SGB VI, Vordruck 19916) im Originallayout – mit Kästchenrastern für Rentenversicherungsnummer (12 Stellen), Betriebsnummer (8 Stellen) und Datumsfelder. Das Merkblatt der Minijob-Zentrale und eine Fristenübersicht lassen sich anhängen.
| Frist | Regel |
|---|---|
| Wirkung der Befreiung | ab dem 1. des Monats, in dem der Antrag beim Arbeitgeber eingeht – frühestens ab Beschäftigungsbeginn |
| Meldung an die Minijob-Zentrale | innerhalb von 42 Tagen (6 Wochen) nach Eingang des Antrags |
| Aufbewahrung | Der Antrag gehört zu den Entgeltunterlagen und wird nicht an die Minijob-Zentrale gesendet (§ 8 Abs. 2 Nr. 4a BVV). |
Vorlage 4 · Kurzfristige Beschäftigung
Erzeugt ein Paket aus drei abwählbaren Teilen: Rahmenarbeitsvertrag (Befristung wahlweise auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage), Zusatzfragebogen mit den Fragen 1–16 samt Tabelle zum Erwerbsverhalten und das Prüfergebnis mit vollständigem Rechenweg. Der ausgefüllte Fragebogen gehört zwingend in die Entgeltunterlagen – bei einer Betriebsprüfung ist er Ihr Nachweis.
7Vorlagen 5 und 6
Vorlage 5 · Auftrag an lohnConsult
Ihr Angebot bzw. Auftrag zur Lohnbuchhaltung mit vier abwählbaren Teilen: Anschreiben, Leistungspaket, AGB (§ 1–11) und Auftragserteilung mit Unterschriftsfeld. Das Leistungspaket besteht aus 19 einzeln wählbaren Blöcken in drei Gruppen – Ersteinrichtung, laufende Abrechnung, optionale Leistungen –, jeweils als „enthalten“ oder „extra“ gekennzeichnet; die Nummerierung rechnet sich automatisch.
Vorlage 6 · Datenschutz-Vereinbarung (AVV)
Die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO mit den Ziffern 1–21 und drei Anlagen:
- Anlage 1 – Gegenstand: Tätigkeiten, Datenarten, besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO (Gesundheit, Religion, Schwerbehinderung, Gewerkschaftszugehörigkeit), betroffene Personen und Ihre weisungsberechtigten Personen.
- Anlage 2 – genehmigte Unterauftragnehmer zum Ankreuzen, erweiterbar.
- Anlage 3 – technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO in vier Gruppen.
7Vorlage 7 · Aufhebungsvertrag
Die einvernehmliche Beendigung aus rund 21 Bausteinen – Beendigung, Freistellung, Vergütung, Urlaub, Abfindung, Dienstwagen, Zeugnis, Wettbewerb, Rückgabe, Verschwiegenheit, Klageverzicht, Bedenkzeit, Ausgleichsklausel und Freitext. Über drei Schnellwahl-Knöpfe stellen Sie Standard, Alle an oder Minimal ein.
- Der gewählte Anlass (betriebsbedingt, personenbedingt, verhaltensbedingt, Wunsch des Arbeitnehmers, einvernehmlich) steuert Formulierung, Text für die Arbeitsbescheinigung und die Sperrzeit-Ampel. „Wunsch des Arbeitnehmers“ ist die höchste Risikostufe.
- Die Live-Prüfung vergleicht das Vertragsende mit der Frist nach § 622 BGB und weist auf Ruhen (§ 158 SGB III) und Sperrzeit (§ 159 SGB III) hin.
- Faustformel übernehmen setzt 0,5 Bruttomonatsgehälter je Beschäftigungsjahr ein (üblicher Korridor: 0,25 bis 0,5).
- Optional gehören ein Merkblatt für den Arbeitnehmer und ein Begleitschreiben zum PDF.
7Vorlage 8 · Kündigung
Beta Das Kündigungsschreiben des Arbeitgebers in vier Varianten – ordentlich, in der Probezeit, fristlos und fristlos mit sozialer Auslauffrist. Die hilfsweise ordentliche Kündigung ist immer enthalten. Termin berechnen ermittelt das Beendigungsdatum: in der Probezeit Zugang + 14 Tage, sonst nach § 622 BGB.
Was die Live-Prüfung abdeckt
- Schriftform (§ 623 BGB)
- Frist gegen gewählten Termin
- Zwei-Wochen-Frist bei fristloser Kündigung
- Anwendbarkeit des KSchG
- besonderer Kündigungsschutz
- Vollmachtsproblematik (§ 174 BGB)
- Zustellungsart und Nachweis
- Ende der Klagefrist
Optional gehören ein Zustellungsprotokoll (mit Unterschriften für Bote und Zeuge) und eine interne Checkliste zum PDF. Ein FAQ mit den zehn häufigsten Arbeitgeberfragen ist in der App aufklappbar.
7Fristen & Rechtsgrundlagen
Kündigungsfristen des Arbeitgebers nach § 622 BGB
| Bestand des Arbeitsverhältnisses | Frist | Zum |
|---|---|---|
| in der Probezeit (max. 6 Monate) | 2 Wochen | jederzeit |
| Grundfrist | 4 Wochen | 15. oder Monatsende |
| 2 Jahre | 1 Monat | Monatsende |
| 5 Jahre | 2 Monate | Monatsende |
| 8 Jahre | 3 Monate | Monatsende |
| 10 Jahre | 4 Monate | Monatsende |
| 12 Jahre | 5 Monate | Monatsende |
| 15 Jahre | 6 Monate | Monatsende |
| 20 Jahre | 7 Monate | Monatsende |
Die wichtigsten Vorschriften
| Norm | Inhalt |
|---|---|
| § 623 BGB | Beendigung nur schriftlich mit Originalunterschrift – E-Mail, Fax, Scan sind unwirksam. |
| § 626 Abs. 2 BGB | Fristlose Kündigung nur innerhalb von zwei Wochen ab Kenntnis des Grundes. |
| § 4 KSchG | Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen ab Zugang. |
| KSchG | Anwendbar bei mehr als 10 Beschäftigten und mehr als 6 Monaten Betriebszugehörigkeit. |
| § 174 BGB | Kündigung durch Bevollmächtigte ohne Vollmachtsvorlage kann zurückgewiesen werden. |
| § 167 Abs. 2 SGB IX | BEM vor krankheitsbedingter Kündigung. |
| MuSchG, BEEG, SGB IX, PflegeZG, § 22 BBiG | besonderer Kündigungsschutz |
8Betriebliche Altersvorsorge
Zwei kompakte Formulare, die direkt im Portal ausgefüllt werden – ohne eigene App, ohne Anmeldung.
Betriebliche Altersvorsorge (baV)
Antrag auf Übernahme einer Entgeltumwandlung in die Lohnabrechnung. Sie tragen Firmennummer und Personalnummer ein, dazu die Vertragsdaten – oder Sie laden den Vertrag hoch und lassen die Angaben automatisch auslesen.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| baV-Unternehmen | Versicherer bzw. Versorgungsträger |
| Durchführung ab | erster Abrechnungsmonat der Umwandlung |
| Vertragsnummer / Vertragsart | z. B. Direktversicherung, Pensionskasse |
| Gesamtumwandlungsbetrag | monatlicher Betrag; Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil werden getrennt ausgewiesen, der Arbeitnehmeranteil rechnet sich automatisch |
Am Ende wählen Sie Als PDF herunterladen für Ihre Unterlagen oder Bei lohnConsult einreichen – dann liegt der Antrag direkt bei uns.
8Pfändungen & Reisekosten
Pfändungen Beta
Erreicht Sie ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, müssen Sie als Drittschuldner innerhalb von zwei Wochen erklären, ob und in welcher Höhe Sie zahlen. Das Formular erstellt diese Drittschuldnererklärung nach § 840 ZPO.
- Beschluss hochladen – die Angaben werden erkannt und vorgeschlagen – oder direkt eintippen.
- Aktenzeichen, Vollstreckungsgericht, Datum des Beschlusses und Zustelldatum erfassen.
- Firmennummer und Personalnummer des betroffenen Mitarbeiters ergänzen.
- Angaben zum Arbeitsverhältnis und zu vorrangigen Pfändungen vervollständigen.
- Als PDF herunterladen und fristgerecht an den Gläubiger senden – oder bei uns einreichen.
Reisekostenabrechnung
Das Formular für Fahrt-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten ist öffentlich – Sie können den Link an Ihre Mitarbeitenden weitergeben. Erfasst werden Reisende, Anlass, Reisebeginn und -ende, Ziel, Verkehrsmittel und gefahrene Kilometer; Verpflegungspauschalen und Kilometersatz rechnet das Formular selbst. Ergebnis: eine PDF-Abrechnung zum Unterschreiben oder die direkte Einreichung bei uns.
Berechnungen
Sachbezüge, Mutterschaftsgeld, Firmenwagen, Entgeltoptimierung und die Produktivitätsrechnung.
9Kost – Sachbezüge Verpflegung
Stellt Ihr Betrieb Frühstück oder Mittagessen, ist das ein geldwerter Vorteil und muss monatlich in die Abrechnung. Kost ersetzt die Zettelwirtschaft: Sie tragen je Mitarbeiter die Anzahl der Mahlzeiten ein, den Euro-Betrag rechnet die App mit den amtlichen Sachbezugswerten.
Wann brauche ich das?
- Ihr Betrieb stellt Mahlzeiten – Kantine, Personalessen, Frühstück.
- Sie führen bisher eine Strichliste auf Papier.
- Sie brauchen monatlich eine nachvollziehbare Aufstellung für die Prüfung.
- Die Mitarbeiterliste soll aktuell aus dem LohnManager kommen.
9Monat wählen & erfassen
Schritt 1 · Monat wählen
- Ampelpunkt oben prüfen: grün = angemeldet, rot = über ↻ Neu anmelden neu anmelden.
- Die Firmennummer steht fest – sie kommt aus Ihrer Anmeldung.
- Abrechnungsmonat wählen: ein Monat im Voraus bis 26 Monate zurück. Bereits gespeicherte Monate sind mit einem Häkchen markiert.
- Warten, bis die Mitarbeiterliste geladen ist – oder ↻ Mitarbeiter aus LohnManager laden drücken.
Schritt 2 · Mahlzeiten erfassen
- In der Spalte Anzahl die Zahl der Mahlzeiten im Monat eintragen (0–99). Der Betrag rechnet sich sofort: Anzahl × Kalendertagwert.
- Häkchen M setzen, wenn die Verpflegung den ganzen Monat gestellt wurde – dann gilt der amtliche Monatswert und das Anzahlfeld wird gesperrt. M gibt es getrennt für Frühstück und Mittagessen.
- Vormonat übernehmen spart Tipparbeit, Anzahlen leeren setzt den Monat zurück.
- + Mitarbeiter ergänzt jemanden, der (noch) nicht im LohnManager steht.
9Strichliste hochladen
Sie führen die Mahlzeiten auf Papier? Dann fotografieren Sie das Blatt und lassen es auslesen.
- Blatt als PDF, JPG oder PNG in die Dropzone ziehen (max. 15 MB).
- Warten, bis die Auswertung fertig ist – es erscheint eine Kontrolltabelle.
- Zuordnung prüfen: Namen werden automatisch Ihren Mitarbeitern zugeordnet. Bei Unsicherheit steht „ähnlich“, ohne Treffer „kein Treffer“ – korrigieren Sie über das Auswahlfeld.
- Anzahlen kontrollieren. Der Hinweis zeigt, was erkannt wurde (z. B. „4 senkrechte + 1 Durchstreichung“).
- Zeilen anhaken und Ausgewählte übernehmen – oder Verwerfen.
9Behandlung & Sachbezugswerte
Register 2 · Behandlung in der Abrechnung
Einmalig legen Sie fest, wie die Sachbezüge abgerechnet werden. Die Auswahl gilt für alle Mitarbeiter Ihrer Firma und wird sofort gespeichert.
| Variante | Wirkung | Lohnart |
|---|---|---|
| Nettoabzug | Wert wird vom Nettolohn abgezogen – keine Steuer, keine Beiträge | 481 |
| Geldwerter Vorteil, individuell versteuert | erhöht das Brutto, Versteuerung nach ELStAM, sozialversicherungspflichtig | frei |
| Geldwerter Vorteil, pauschal versteuert | 25 % Pauschalsteuer nach § 40 Abs. 2 EStG, dadurch beitragsfrei | 152 |
Amtliche Sachbezugswerte nach § 2 SvEV
| Jahr | Frühstück Monat / Tag | Mittagessen Monat / Tag | gesamt (Monat) |
|---|---|---|---|
| 2024 | 65,00 € / 2,17 € | 124,00 € / 4,13 € | 313,00 € |
| 2025 | 69,00 € / 2,30 € | 132,00 € / 4,40 € | 333,00 € |
| 2026 | 71,00 € / 2,37 € | 137,00 € / 4,57 € | 345,00 € |
Der Kalendertagwert ist der Monatswert geteilt durch 30. Beispiele 2026: 10 × Frühstück = 23,70 € · 12 × Mittagessen = 54,84 € · ganzer Monat Mittagessen = 137,00 €.
9Speichern, Excel & Übermittlung
Schritt 4 · Speichern und übermitteln
| Knopf | Was passiert |
|---|---|
| Speichern | sichert den Monat; die Liste ist jederzeit wieder aufrufbar |
| Übersicht als Excel | Datei Kost_<Firma>_<Jahr-Monat>.xlsx für Ihre Ablage – inklusive Spalte „Behandlung“ |
| Lohndaten-Export | Importdatei im LohnManager-Format, eine Zeile je Mitarbeiter; Mitarbeiter mit Betrag 0 werden nicht exportiert |
| An lohnConsult übermitteln | speichert und schickt die Aufstellung mit beiden Dateien an uns |
Stolperfallen
- Erst der Monat, dann die Zahlen – beim Monatswechsel wird die Liste neu geladen.
- Der Abruf ergänzt nur. Vorhandene Zahlen bleiben stehen, es wird nie etwas gelöscht – auch nicht bei ausgetretenen Mitarbeitern. Diese bei Bedarf selbst auf 0 setzen.
- Häkchen M sticht die Anzahl. Für tageweise Abrechnung das Häkchen entfernen.
- Doppelte Personalnummern werden gemeldet – bitte korrigieren.
- Erst Behandlung wählen, dann exportieren – ohne Auswahl bricht der Lohndaten-Export ab.
- Speichern nicht vergessen. Bei ungespeicherten Änderungen fragt die App beim Verlassen nach.
10AbschlagsManager
Viele Betriebe zahlen ihren Mitarbeitern Mitte des Monats einen festen Abschlag und rechnen erst am Monatsende genau ab. Der AbschlagsManager verwaltet diese Vorauszahlungen: Betrag einmal festlegen, monatlich prüfen, in einem Zug überweisen – und am Ende steht der Abzug in der Abrechnung.
Wann brauche ich das?
- Ihre Mitarbeiter bekommen regelmäßig einen Abschlag oder Vorschuss.
- Sie tippen die Überweisungen bisher einzeln ins Online-Banking.
- Der Abzug in der Abrechnung soll ohne Nachfragen beim Lohnbüro ankommen.
- Sie wollen nachvollziehen können, wer wann wie viel bekommen hat.
10Grundbeträge & Bankverbindungen
In Register 2 stehen die dauerhaften Angaben: wer bekommt regelmäßig einen Abschlag, wie hoch ist er, und auf welches Konto geht er.
- Mitarbeiter laden. Die Liste kommt aus dem LohnManager – alle mit Abrechnung im gewählten Monat.
- Bankverbindungen holen. Die App liest IBAN, BIC und Kontoinhaber aus den Stammdaten. Was sie nicht findet, tragen Sie von Hand ein.
- Grundbetrag eintragen. Ein Häkchen „Aktiv“ steuert, wer überhaupt einen Abschlag bekommt.
- Speichern. Ab jetzt ist jeder neue Monat vorbelegt.
10Überweisen, exportieren, übertragen
Ist der Monat geprüft, gibt es drei Wege hinaus – Sie brauchen nicht alle.
| Ausgabe | Wofür |
|---|---|
| SEPA-Überweisung | Eine XML-Datei für das Online-Banking – alle Abschläge des Monats als Sammelbuchung. Das Ausführungsdatum wählen Sie selbst; liegt es auf einem Wochenende oder Feiertag, weist die App darauf hin und schlägt den nächsten Bankarbeitstag vor. |
| Excel-Übersicht | Alle Zeilen mit Beträgen, IBAN und Status – zum Ablegen oder Prüfen. |
| Lohndaten-Export | Importdatei für den LohnManager mit der hinterlegten Lohnart – damit der gezahlte Abschlag in der Abrechnung wieder abgezogen wird. |
Direkt in den LohnManager
Statt der Excel-Datei kann die App den Abschlag auch unmittelbar als Lohnbestandteil in die Stammdaten Ihrer Mitarbeiter schreiben: Start- und Endmonat sind der Abrechnungsmonat, das Kennzeichen „kürzbar“ steht auf Nein. Vor dem echten Übertrag gibt es einen Trockenlauf, der nur anzeigt, was passieren würde.
11LohnbestandteilManager
Weihnachtsgeld für alle, Urlaubsgeld, eine Prämie, eine laufende Zulage: Immer dann, wenn viele Mitarbeiter dieselbe Zahlungsart mit unterschiedlichen Beträgen bekommen, nimmt Ihnen diese App das Abtippen ab. Am Ende stehen die Beträge als Lohnbestandteil im LohnManager.
Was ist ein „Vorgang“?
Ein Vorgang ist eine Sammelaktion – zum Beispiel „Weihnachtsgeld 2026“. Er besteht aus einer Bezeichnung, der Lohnart, dem Zeitraum (Start- und Endmonat; leer heißt unbefristet), dem Kennzeichen kürzbar und einer Zeile je Mitarbeiter mit Betrag. Vorgänge werden gespeichert und lassen sich im nächsten Jahr kopieren.
Die vier Schaltflächen über den Feldern sind Vorlagen: Weihnachtsgeld setzt Dezember als Start- und Endmonat und „nicht kürzbar“, Laufende Zulage setzt den laufenden Monat ohne Ende und „kürzbar“. Alles bleibt danach änderbar.
11Beträge: Excel, Dokument oder von Hand
Drei Wege führen zum Ziel, und Sie dürfen sie mischen. Was Sie zuletzt übernehmen, gilt.
- Aus Excel übernehmen. Laden Sie eine Datei mit Personalnummer oder Name und einer Betragsspalte hoch. Die App schlägt Tabellenblatt und Spalten vor. Über „Mustertabelle“ bekommen Sie eine vorbefüllte Datei mit allen Mitarbeitern zum Ausfüllen.
- Aus einem Dokument lesen. PDF, Foto oder Bildschirmfoto hochladen – die Texterkennung liest Namen und Beträge heraus. Das Dokument wird dabei nur gelesen, nicht gespeichert.
- Von Hand eintragen. Direkt in der Liste tippen oder allen auf einen Schlag denselben Betrag geben.
11Prüfen und anlegen
Register 2 legt die Lohnbestandteile an – erst nach einem Trockenlauf, wenn Sie mögen.
- Trockenlauf zeigt Zeile für Zeile, was passieren würde – geschrieben wird nichts.
- Anlegen schreibt die Lohnbestandteile mit dem gewählten Zeitraum und dem Kennzeichen „kürzbar“.
- Gibt es für denselben Startmonat und dieselbe Lohnart schon einen Eintrag, wird sein Betrag geändert – es entsteht kein zweiter.
- Nach jedem Schreiben liest die App den Wert erneut und vergleicht ihn. Nur dann meldet sie „in Ordnung“.
12Mutterschaftsgeld-Rechner
Der Rechner ermittelt die Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz und den Zuschuss, den Sie als Arbeitgeber zum Mutterschaftsgeld zahlen.
- Voraussichtlichen Entbindungstermin eingeben (TT.MM.JJJJ oder über den Kalender).
- Schutzfrist nach der Entbindung wählen: 8 Wochen im Regelfall, 12 Wochen bei Früh- und Mehrlingsgeburten sowie bei Behinderung des Kindes.
- Schutzfrist berechnen – Beginn, Ende und Gesamtdauer erscheinen.
- Die drei Nettolöhne der letzten abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist eintragen oder per LohnManager-Login abrufen lassen.
- Den ausgewiesenen kalendertäglichen Zuschuss und die Gesamtsumme übernehmen.
| Größe | Regel |
|---|---|
| Schutzfrist vor der Entbindung | 6 Wochen (42 Tage) vor dem voraussichtlichen Termin |
| Schutzfrist nach der Entbindung | 8 Wochen, bei Früh-/Mehrlingsgeburt oder Behinderung 12 Wochen |
| Zuschuss | durchschnittliches Nettoentgelt der letzten 3 abgerechneten Monate ÷ 30 − 13,00 € je Kalendertag |
| Rechtsgrundlage | § 20 MuSchG · § 24i SGB V |
12Ergebnis richtig lesen
So lesen Sie das Ergebnis
- Schutzfristbeginn und -ende mit der Gesamtzahl der Tage – Grundlage für die Abrechnung.
- Kalendertäglicher Zuschuss: Der Betrag, den Sie zusätzlich zum Mutterschaftsgeld der Krankenkasse (13 € je Kalendertag) zahlen.
- Summe: Zuschuss × Kalendertage der Schutzfrist.
13Firmenwagen-Rechner
Wie viel geldwerter Vorteil entsteht durch einen Dienstwagen? Der Rechner beantwortet das für Verbrenner, Elektro- und Hybridfahrzeuge nach der 1-%-Methode – und gibt das Ergebnis gleich in den Lohnarten aus, mit denen wir es abrechnen.
- Firmennummer und Personalnummer eintragen – beide sind freiwillig, erleichtern uns aber die Zuordnung beim Excel-Versand.
- Antriebsart wählen: Verbrenner, Elektro oder Hybrid. Je nach Wahl blendet der Rechner die Felder ein, die er dafür braucht.
- Bruttolistenpreis eintragen – der inländische Listenpreis bei Erstzulassung, inklusive Sonderausstattung und Umsatzsteuer.
- Alternativ den Kauf- oder Leasingvertrag hochladen: PayrollKI liest den Bruttolistenpreis aus dem Dokument aus und trägt ihn ein.
- Entfernung Wohnung – erste Tätigkeitsstätte in Kilometern angeben (einfache Strecke, wird auf ganze Kilometer abgerundet).
- Das Ergebnis rechts aktualisiert sich bei jeder Eingabe – ein Knopf zum Rechnen ist nicht nötig.
Welcher Prozentsatz gilt?
Der Rechner ermittelt zuerst die Bemessungsgrundlage: bei begünstigten Fahrzeugen nur die Hälfte oder ein Viertel des Bruttolistenpreises, jeweils auf volle 100 € abgerundet. Davon zählt dann 1 % je Monat.
| Fahrzeug | Bemessungsgrundlage | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Verbrenner | voller Bruttolistenpreis | – |
| Elektro | ein Viertel | Anschaffung bis 2023: Bruttolistenpreis bis 60.000 € |
| Anschaffung 01.01.2024 – 30.06.2025: bis 70.000 € | ||
| Anschaffung ab 01.07.2025: bis 100.000 € | ||
| Elektro darüber | die Hälfte | Bruttolistenpreis oberhalb der jeweiligen Grenze |
| Hybrid | die Hälfte | CO₂-Ausstoß bis 50 g/km – oder |
| elektrische Mindestreichweite: 40 km (2019–2021), 60 km (2022–2024), 80 km (ab 2025) | ||
| Hybrid ohne beides | voller Bruttolistenpreis | weder CO₂-Grenze noch Reichweite erfüllt |
Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte kommen 0,03 % der Bemessungsgrundlage je Entfernungskilometer hinzu. Der ermäßigte Ansatz wirkt sich also doppelt aus: auf die Privatnutzung und auf den Arbeitsweg.
13Lohnarten, Umsatzsteuer & Praxis
Die Ergebniskarte ist bewusst so aufgebaut, wie der Vorgang später in der Abrechnung steht. Jede Zeile trägt ihre Lohnart – Sie können das Ergebnis eins zu eins übernehmen.
| Lohnart | Zeile | Bedeutung |
|---|---|---|
| 53 | Sachbezug Privatnutzung | 1 % der Bemessungsgrundlage je Monat |
| 107 | Fahrten Wohnung–Arbeit | 0,03 % der Bemessungsgrundlage je Entfernungskilometer |
| Summe geldwerter Vorteil | lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig | |
| 353 | ePKW USt-Korrektur | nur bei begünstigten Fahrzeugen – siehe unten |
Warum es bei Elektro eine Umsatzsteuer-Korrektur gibt
Die reduzierte Bemessungsgrundlage ist eine lohnsteuerliche Begünstigung. Für die Umsatzsteuer gilt sie nicht: Dort ist immer der volle Bruttolistenpreis maßgeblich. Beide Werte laufen deshalb auseinander, und die Differenz wird über Lohnart 353 nachgezogen.
Im Beispiel oben: 55.000 € Bruttolistenpreis, Anschaffung ab Juli 2025, 20 km Arbeitsweg.
| Rechenweg | lohnsteuerlich (¼) | umsatzsteuerlich (voll) |
|---|---|---|
| Bemessungsgrundlage | 13.700,00 € | 55.000,00 € |
| 1 % Privatnutzung | 137,00 € | 550,00 € |
| 0,03 % × 20 km | 82,20 € | 330,00 € |
| Summe | 219,20 € | 880,00 € |
| Differenz = Lohnart 353 | 660,80 € | |
Beim Verbrenner sind beide Wege identisch – die Lohnart 353 steht dann folgerichtig bei 0,00 €.
Was Sie im Blick behalten sollten
- Bruttolistenpreis, nicht Kaufpreis: Rabatte, Gebrauchtwagenpreise und Leasingraten spielen keine Rolle. Maßgeblich ist der inländische Listenpreis bei Erstzulassung plus Sonderausstattung.
- Auf volle 100 € abgerundet: Der Rechner rundet die Bemessungsgrundlage ab – aus 43.840 € werden 43.800 €. Das ist kein Rundungsfehler, sondern so vorgesehen.
- Zuzahlungen des Mitarbeiters mindern den geldwerten Vorteil – zeitanteilig oder als Einmalzahlung. Bitte separat melden, der Rechner bildet sie nicht ab.
- Fahrtenbuch statt 1-%-Methode: Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch kann günstiger sein, muss aber lückenlos geführt werden. Die Methode ist pro Fahrzeug und Kalenderjahr einheitlich zu wählen.
- Preisgrenze am Anschaffungsdatum: Entscheidend ist, wann das Fahrzeug angeschafft bzw. erstzugelassen wurde – nicht, wann es dem Mitarbeiter überlassen wird.
Über Per Excel an lohnConsult senden übermitteln Sie die Fahrzeugdaten direkt an uns – mit Firmen- und Personalnummer landet der Vorgang gleich am richtigen Mitarbeiter. Drucken / PDF erzeugt einen Beleg für die Personalakte.
14Entgeltoptimierung
Der Erfassungsbogen sammelt in fünf Schritten alle Daten, die für eine echte Nettolohnberechnung nötig sind – und zeigt anschließend, welche steuerfreien oder pauschal besteuerten Bausteine sich lohnen würden.
Die sechs Schritte
| Schritt | Inhalt |
|---|---|
| 1 Beschäftigung & Steuer | Arbeitgeber, Name, Ziel-Nettolohn oder Brutto-Stundenlohn, Wochenarbeitszeit, Steuerklasse, Kinderfreibetrag, Konfession |
| 2 Sozialversicherung & Kinder | Krankenkasse, Zusatzbeitrag, Kinder für die Pflegeversicherung |
| 3 Arbeitszeit | Monatsstunden, Zuschlagszeiten für Sonntag, Feiertag, Nacht |
| 4 Weitere Angaben | Fahrtstrecke, Verpflegung, Kinderbetreuung, weitere Bausteine |
| 5 Übersicht | alle Eingaben zur Kontrolle |
| 6 Auswertung | Nettolohn, Arbeitgeberkosten und Optimierungspotenzial |
14Auswertung & Bausteine
Typische Optimierungsbausteine
- Fahrtkostenzuschuss und Jobticket
- Sachbezug bis zur monatlichen Freigrenze
- Kindergartenzuschuss
- Erholungsbeihilfe
- Verpflegungszuschuss / Essensmarken
- Internetpauschale
- Werkzeuggeld
- betriebliche Altersvorsorge
Für jeden Baustein zeigt die Auswertung, was er den Arbeitnehmer netto bringt und was er den Arbeitgeber kostet. So sehen Sie, ob eine Gehaltserhöhung oder ein Baustein die bessere Wirkung hat.
14Der Weg zum Ziel-Nettolohn
Die Auswertung rechnet nicht ungefähr. Sie trifft den Ziel-Nettolohn aus Schritt 1 auf den Cent – entweder, indem sie die Bausteine passend zurückschneidet, oder indem sie die verbleibende Lücke mit Lohnart 11 schließt. Dieses Kapitel zeigt, wie das im Einzelnen abläuft.
Schritt 1 · Der Ziel-Nettolohn und das Mindestlohn-Brutto
Der Ziel-Nettolohn ist die einzige Zahl, die Sie frei setzen. Alles andere leitet die App daraus und aus der Arbeitszeit ab. Zuerst entsteht die Untergrenze, unter die kein Gehalt fallen darf:
| Rechenschritt | Formel | Beispiel 31 Std./Woche |
|---|---|---|
| Monatsarbeitszeit | Wochenstunden × 4,33 | 134,20 Std. |
| Mindest-Bruttolohn | Monatsstunden × 13,90 € | 1.865,80 € |
Dieser Betrag erscheint in der Musterabrechnung als Lohnart 10 – Gehalt (Mindest-Brutto). Er ist der gesetzlich geschuldete Lohn für die geleistete Arbeitszeit; jede Optimierung setzt darauf auf, niemals darunter.
Schritt 2 · Das Mindestlohn-Netto
Aus dem Mindest-Brutto rechnet die App ein echtes Netto – nicht überschlägig, sondern mit demselben Weg wie die Abrechnung selbst:
- Lohnsteuer nach Steuerklasse, Kinderfreibetrag und Konfession, inklusive Solidaritätszuschlag, sobald die Freigrenze überschritten wird.
- Vorsorgepauschale nach den Regeln 2026: Die Mindestvorsorgepauschale ist entfallen; dafür gibt es einen neuen Teilbetrag für die Arbeitslosenversicherung (1,3 % Arbeitnehmeranteil), der nur zählt, soweit er zusammen mit Kranken- und Pflegeversicherung 1.900 € im Jahr nicht übersteigt.
- Sozialversicherung mit dem Zusatzbeitrag der gewählten Kasse und dem Zuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung.
- Übergangsbereich: Liegt das Brutto zwischen 603,01 € und 2.000,00 €, sind die Arbeitnehmerbeiträge reduziert. Die App weist dann in der linken Spalte ein eigenes SV-Brutto (Übergangsbereich) aus – steuerlich gilt trotzdem das volle Entgelt.
Das Ergebnis ist der Nettolohn, der ohne jede Optimierung ankommt. Er steht in der rechten Spalte der Musterabrechnung als Nettolohn.
Schritt 3 · Die Bausteine und der SFN-Vorschlag
Aus Ihren Angaben in den Schritten 2 bis 4 stellt die App die theoretisch verfügbaren Bausteine zusammen. Jeder trägt seine eigene Lohnart und seine Rechtsgrundlage:
| Lohnart | Baustein | Grundlage / Höhe |
|---|---|---|
| 80 | SFN-Zuschlag | § 3b EStG – minutengenau aus dem Zeitprofil, am Schieberegler anpassbar |
| 44 | Sachzuwendung / Gutschein | § 8 Abs. 2 EStG – 50-€-Freigrenze |
| 151 | Internetpauschale | pauschal versteuerbar mit 25 % |
| 102 | Kindergartenzuschuss | § 3 Nr. 33 EStG – steuer- und beitragsfrei |
| 45 | Deutschlandticket / Jobticket | § 3 Nr. 15 EStG – steuerfrei |
| 46 | Fahrtkostenzuschuss PKW | Entfernung × 0,38 € × 15 Arbeitstage |
| 47 | Fahrtkostenzuschuss ÖPNV | tatsächliche monatliche Kosten |
Der Vorschlag für den SFN-Zuschlag entsteht aus dem Zeitprofil in Schritt 3. Die App geht den Wochenplan minutengenau durch und ordnet jeder Minute den Satz zu, der ihr nach § 3b EStG zusteht:
| Satz | Zeitraum | Fundstelle |
|---|---|---|
| 25 % | Nachtarbeit 20:00–06:00 | Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Satz 1 |
| 40 % | Nachtarbeit 00:00–04:00, wenn die Schicht vor Mitternacht begonnen hat – tritt an die Stelle der 25 % | Abs. 2 Satz 2 |
| 50 % | Sonntagsarbeit 00:00–24:00; wurde die Arbeit am Sonntag aufgenommen, zählt auch Montag 0–4 Uhr noch als Sonntag | Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 Nr. 1 |
Nacht- und Sonntagszuschlag dürfen nebeneinander gezahlt werden, die Sätze werden deshalb addiert: eine Stunde Sonntagnacht um 22 Uhr ergibt 50 % + 25 % = 75 %. Bemessungsgrundlage ist der Grundlohn, in der App der Mindestlohn von 13,90 € je Stunde. Der Wochenwert wird mit 4,33 auf den Monat hochgerechnet, dann kommen 50,00 € Puffer obendrauf.
Der Schieberegler für Lohnart 80
Der errechnete Betrag ist ein Vorschlag, kein Zwang. Unter den drei Stundenkacheln der Zuschlags-Analyse sitzt ein Schieberegler, dessen Startwert genau dieser Vorschlag ist. Sie ziehen ihn nach oben oder nach unten – etwa, weil das tatsächliche Zuschlagsvolumen abweicht oder weil im Gespräch eine runde Zahl gebraucht wird.
- Unter dem Regler steht die vollständige Rechenkette: Stunden je Satz × 13,90 € × 4,33 + Puffer.
- Sobald Sie gezogen haben, erscheint der Vermerk „Von Hand gesetzt" und daneben der Knopf ↺ Vorschlag, der den Ausgangswert zurückholt.
- Ein von Hand gesetzter Betrag wird von der Automatik nicht mehr gekürzt. Liegt das Netto über dem Ziel, kürzt die App dann nur noch Internetpauschale und Gutschein; fehlt etwas, füllt sie über Lohnart 11 auf. Reicht das Kürzen nicht mehr, meldet sie offen „Ziel nicht erreichbar".
- Ohne Nacht-, Sonntags- oder Feiertagsstunden im Zeitprofil bleibt der Regler ausgeblendet – dann gibt es keinen steuerfreien Zuschlag zu verteilen.
Schritt 4 · Der Vergleich – und das Auffüllen mit Lohnart 11
Jetzt stellt die App gegenüber: Mindestlohn-Netto + Summe aller Bausteine gegen den Ziel-Nettolohn. Aus der Differenz ergibt sich alles Weitere.
Bleibt die Summe unter dem Ziel, schließt die App die Lücke mit Lohnart 11 – Steuerpflichtiger Nettolohn. Das ist kein steuerfreier Zuschuss, sondern eine Nettolohnabrede: Der Arbeitnehmer bekommt den Betrag netto ausgezahlt, versteuert und verbeitragt wird er trotzdem – die Last trägt faktisch der Arbeitgeber. In der Bausteinliste erkennen Sie diese Zeile am Zahnrad-Symbol; sie wird von der Automatik gesetzt und lässt sich nicht von Hand entfernen.
Schritt 5 · Das Auffüllbrutto – Lohnart 99
Ein Nettobetrag allein hilft niemandem, der einen Arbeitsvertrag schreiben muss. Deshalb rechnet die App die Lohnart 11 zurück auf das Brutto, das nötig wäre, um genau diesen Nettobetrag zu erzeugen, und zeigt das Ergebnis als Lohnart 99 – Auffüllbrutto direkt unter der Lohnart 10.
Eine geschlossene Formel gibt es dafür nicht: Steuertarif, Beitragsbemessungsgrenzen und der Übergangsbereich wirken stufenweise. Die App nähert sich dem Wert deshalb iterativ an, bis er auf einen halben Cent genau stimmt. Als Faustzahl liegt das nötige Brutto beim 1,7- bis 1,9-fachen des Nettobetrags – in den Beispielen dieses Kapitels beim 1,96-fachen und beim 1,74-fachen.
| Zeile | Bedeutung |
|---|---|
| Lohnart 10 | Mindest-Brutto aus Arbeitszeit × Mindestlohn – laufend, steuer- und beitragspflichtig (L / L) |
| Lohnart 99 | Auffüllbrutto aus Lohnart 11 – nachrichtlich (n / n) |
| Gehalt für den Arbeitsvertrag | Summe aus beiden – diese Zahl gehört in den Vertrag |
Der umgekehrte Fall · Kürzen statt Auffüllen
Liegt die Summe aus Netto und Bausteinen über dem Ziel, kürzt die App – anteilig und immer in derselben Reihenfolge. Ein Baustein fällt erst ganz weg, bevor der nächste angefasst wird:
- Internetpauschale (Lohnart 151)
- Gutschein / Sachzuwendung (Lohnart 44)
- SFN-Zuschlag (Lohnart 80) – nur, solange er nicht von Hand gesetzt wurde
Nicht angetastet werden die Bausteine, die an echten Aufwendungen hängen: Kindergartenzuschuss, Deutschlandticket und die Fahrtkostenzuschüsse. Sie lassen sich nicht kleinrechnen, ohne die Grundlage zu verlieren, auf der sie steuerfrei sind. Ebenso wenig angetastet wird ein SFN-Zuschlag, den Sie am Regler selbst eingestellt haben. Reicht auch das Kürzen nicht aus, meldet die App offen „Ziel nicht erreichbar" und nennt den Betrag, der übrig bleibt – dann hilft nur noch weniger Brutto oder ein höherer Zielwert.
Die Kennzahlen unter der Abrechnung
| Kennzahl | So wird gerechnet |
|---|---|
| Optimierungsgrad | Summe der steuerfreien Bausteine im Verhältnis zu 30 % des Ziel-Nettolohns. Die Auffüllung über Lohnart 11 zählt nicht mit – sie ist steuerpflichtiger Lohn, keine Optimierung. |
| Arbeitgeberkosten | (Lohnart 10 + Auffüllbrutto) × 1,22 + steuerfreie Bausteine zum Nennwert |
| Jährliche Ersparnis | Summe der Bausteine × 12 × 0,8 – eine Faustzahl, keine Spitzabrechnung |
Automatik ausschalten
Über den Schalter Ziel-Netto-Lohn automatisch treffen geben Sie die Bausteine wieder frei. Dann starten Sie mit dem reinen Mindestlohn-Netto und ziehen die Kacheln einzeln per Drag & Drop in den Nettobezugsbereich – gut geeignet, um im Gespräch zu zeigen, was jeder einzelne Baustein bewirkt.
14Drei Beispiele
Dieselbe Mechanik, drei Ausgangslagen. Alle Zahlen stammen aus der App selbst und treffen den jeweiligen Ziel-Nettolohn auf den Cent.
Gemeinsame Rahmendaten
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Steuerklasse | I, kein Kinderfreibetrag, keine Kirchensteuer |
| Krankenkasse | AOK Baden-Württemberg, Zusatzbeitrag 2,90 % |
| Kinder | nein – daher Zuschlag für Kinderlose in der Pflegeversicherung |
| Mindestlohn | 13,90 € je Stunde, Monatsfaktor 4,33 |
Beispiel 1 · Der Ziel-Nettolohn liegt höher – und die Bausteine reichen
| Ausgangslage | Wert |
|---|---|
| Wochenarbeitszeit | 31,00 Std. |
| Zeitprofil | Mo–Do 17–23 Uhr, So 16–23 Uhr |
| zuschlagsfähige Stunden | 25 %: 15,0 Std. · 50 %: 7,0 Std. |
| Ziel-Nettolohn | 1.700,00 € |
Aus 31 Stunden werden 134,20 Monatsstunden und damit ein Mindest-Brutto von 1.865,80 €. Davon bleiben nach 63,58 € Steuer und 393,21 € Sozialversicherung 1.409,00 € netto. Bis zum Ziel fehlen also 291,00 €. Angeboten werden aber deutlich mehr Bausteine:
| Lohnart | Baustein | angeboten | nach Automatik |
|---|---|---|---|
| 80 | SFN-Zuschlag Vorschlag aus dem Zeitprofil | 486,00 € | 291,00 € |
| 44 | Sachzuwendung / Gutschein | 50,00 € | gestrichen |
| 151 | Internetpauschale | 30,00 € | gestrichen |
| Summe | 566,00 € | 291,00 € |
1.409,00 € + 566,00 € wären 1.975,00 € – also 275,00 € zu viel. Die App kürzt in der festen Reihenfolge: zuerst die Internetpauschale (30,00 €, ganz), dann den Gutschein (50,00 €, ganz), und die restlichen 195,00 € nimmt sie vom SFN-Zuschlag. Übrig bleiben 291,00 €, und der Auszahlungsbetrag steht exakt bei 1.700,00 €.
Der Regler wurde hier nicht angefasst. Hätten Sie die 486,00 € von Hand gesetzt, bliebe der SFN-Zuschlag unangetastet – dann liessen sich nur Internetpauschale und Gutschein streichen, und die App meldete für die verbleibenden 195,00 €, dass das Ziel nicht erreichbar ist.
- Keine Lohnart 11, keine Lohnart 99. Es gibt nichts aufzufüllen, also bleibt die Bezügetabelle bei der einen Zeile Lohnart 10.
- Arbeitgeberkosten 2.567,27 € im Monat, Optimierungsgrad 57 % (291,00 € von 510,00 €, also von 30 % des Ziel-Nettolohns).
- Zum Vergleich: Dieselben 1.700 € netto ohne jeden Baustein bräuchten rund 515 € mehr Brutto und kosteten den Arbeitgeber etwa 337 € mehr im Monat.
Beispiel 2 · Der Ziel-Nettolohn liegt höher – und die Bausteine reichen nicht
Gleicher Mitarbeiter, gleiches Zeitprofil, gleiches Mindest-Brutto. Nur der Wunsch ist größer: 2.000,00 € netto.
Der SFN-Zuschlag bleibt bei 486,00 €: Er hängt am Zeitprofil, nicht am Zielwert, und wächst deshalb nicht mit. Gekürzt werden muss diesmal nichts – es fehlt sogar noch ein kleiner Rest:
| Position | Betrag |
|---|---|
| Nettolohn aus dem Mindest-Brutto | 1.409,00 € |
| SFN-Zuschlag (Lohnart 80) | + 486,00 € |
| Sachzuwendung / Gutschein (Lohnart 44) | + 50,00 € |
| Internetpauschale (Lohnart 151) | + 30,00 € |
| Zwischensumme | 1.975,00 € |
| Steuerpflichtiger Nettolohn (Lohnart 11) | + 25,00 € |
| Auszahlungsbetrag | 2.000,00 € |
Die fehlenden 25,00 € füllt die App über Lohnart 11 auf. Damit daraus ein Arbeitsvertrag werden kann, rechnet sie den Betrag auf das Brutto hoch, das ihn erzeugt: 48,88 €. Dieses Auffüllbrutto erscheint als Lohnart 99 unter der Lohnart 10, und darunter steht die Zahl, um die es am Ende geht:
| Lohnart | Bezeichnung | Betrag |
|---|---|---|
| 10 | Gehalt (Mindest-Brutto) | 1.865,80 € |
| 99 | Auffüllbrutto aus Lohnart 11 | 48,88 € |
| Gehalt für den Arbeitsvertrag | 1.914,68 € |
- Arbeitgeberkosten 2.901,91 €, Optimierungsgrad 94 % (566,00 € von 600,00 €).
- Für 25,00 € netto braucht es 48,88 € brutto – Faktor 1,96. Das ist der Preis der Nettolohnabrede.
- Die 25,00 € zählen bewusst nicht in den Optimierungsgrad: Sie sind steuerpflichtiger Lohn, keine Optimierung.
Beispiel 3 · Ohne Optimierungsbausteine
Der Gegenentwurf: Vollzeit, klassische Bürozeiten, keine Zuschläge, kein Gutschein, kein Internet, kein Arbeitsweg-Zuschuss. Ziel bleibt 2.000,00 € netto.
| Ausgangslage | Wert |
|---|---|
| Wochenarbeitszeit | 40,00 Std. (Mo–Fr 8–16 Uhr) |
| Monatsstunden / Mindest-Brutto | 173,20 Std. / 2.407,48 € |
| Nettolohn daraus | 1.715,35 € |
| Verfügbare Bausteine | keine |
Ohne Bausteine gibt es nichts zu kürzen und nichts zu kombinieren – die gesamte Lücke von 284,65 € geht über Lohnart 11. Hochgerechnet sind das 496,35 € Auffüllbrutto, das Gehalt für den Arbeitsvertrag liegt bei 2.903,83 €. Der Optimierungsgrad steht folgerichtig bei 0 %.
Was die drei Beispiele zeigen
Beispiel 2 und Beispiel 3 zielen auf denselben Nettolohn – 2.000,00 €. Beim einen kommen 566,00 € davon über steuerfreie Bausteine an, beim anderen nichts. Das verschiebt gleich zwei Zahlen: die, die in den Arbeitsvertrag gehört, und die, die den Arbeitgeber am Monatsende kostet:
| Ziel: 2.000,00 € netto | Beispiel 2 (mit Bausteinen) | Beispiel 3 (ohne) |
|---|---|---|
| Gehalt für den Arbeitsvertrag | 1.914,68 € | 2.903,83 € |
| Steuerfreie Bausteine | 566,00 € | 0,00 € |
| Arbeitgeberkosten je Monat | 2.901,91 € | 3.542,68 € |
| Unterschied | 640,77 € je Monat · 7.689,24 € im Jahr | |
- Der Ziel-Nettolohn wird immer exakt getroffen – ob durch Kürzen (Beispiel 1), durch Kombination (Beispiel 2) oder allein durch Auffüllen (Beispiel 3).
- Bausteine ersetzen Brutto. Je mehr Netto über steuerfreie Bausteine ankommt, desto weniger Auffüllbrutto ist nötig – und desto günstiger wird derselbe Nettolohn für den Arbeitgeber.
- Lohnart 99 ist die Vertragszahl. In der Abrechnung taucht sie nur nachrichtlich auf; im Arbeitsvertrag steht die Summe aus Lohnart 10 und Lohnart 99.
15PayrollProduktivität
Wie teuer ist ein Mitarbeiter wirklich? Die Auswertung holt die Personalkosten aus dem LohnManager und stellt sie je Mitarbeiter, Kostenstelle und Stunde gegenüber.
- Firmennummer und LohnManager-Kennwort eingeben.
- Monat und Jahr des gewünschten Abrechnungszeitraums wählen.
- Auswerten drücken – der Abruf dauert je nach Betriebsgröße einen Moment.
- Alternativ Beispiel ansehen: eine Musterfirma zum Kennenlernen der Auswertung.
Die Kennzahlen
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| AG-Kosten | Arbeitgeber-Gesamtkosten: Brutto plus Arbeitgeberanteile und Umlagen |
| AG-Nebenkosten | Differenz zwischen AG-Kosten und Gesamtbrutto |
| Faktor | AG-Kosten geteilt durch Nettolohn – der Lohnnebenkosten-Faktor |
| Ist-Std. / Krank-Std. | geleistete Stunden bzw. Ausfallstunden durch Krankheit |
| Produktivität | Anteil der geleisteten an den bezahlten Stunden |
15Auswertung lesen
So lesen Sie die Auswertung
- Die Kopfzeilen zeigen je Kostenstelle die Zahl der Mitarbeiter, die AG-Kosten und die durchschnittliche Produktivität.
- Der Balken hinter den AG-Kosten macht den Anteil am Gesamtaufwand sichtbar.
- Die Produktivität ist farbig hinterlegt: je weiter unter 100 %, desto mehr bezahlte Stunden ohne Arbeitsleistung (Krankheit, Urlaub, Feiertage).
- Über Sortieren und Kostenstelle filtern Sie die Liste; Alle einklappen verschafft den Überblick.
Ausgabe
PDF liefert die Auswertung als Bericht für die Geschäftsführung, Excel die Rohdaten zur eigenen Weiterverarbeitung – etwa für eine Deckungsbeitragsrechnung je Standort.
Status & Prüfung
Status Finder, Minijob, Praktikanten, Rentner, kurzfristige Beschäftigung und die Arbeitszeitprüfung.
16Status Finder
Jede Beschäftigung braucht eine Personengruppe und einen vierstelligen Beitragsgruppenschlüssel. Der Status Finder ermittelt beides aus wenigen Angaben – und erklärt, warum.
- Art der Beschäftigung wählen (reguläre Beschäftigung, Minijob, kurzfristig, Werkstudent, …).
- Angaben zu Entgelt, Arbeitszeit und Krankenversicherung ergänzen.
- Ergebnis rechts ablesen – es aktualisiert sich mit jeder Eingabe.
- Über Drucken / PDF einen Beleg für die Personalakte erzeugen.
So lesen Sie das Ergebnis
| Anzeige | Bedeutung |
|---|---|
| Personengruppe (3-stellig) | DEÜV-Schlüssel, z. B. 101 = sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ohne besondere Merkmale |
| Beitragsgruppe (4-stellig) | je eine Ziffer für KV, RV, AV, PV – z. B. 1111 = überall der volle Beitrag, 0000 = beitragsfrei, 6100 = Minijob |
| Zeilen KV / RV / AV / PV | Klartext zu jeder Ziffer |
| LohnManager-Export | die Feldnummern, unter denen die Schlüssel im LohnManager stehen |
17Minijob-Berater
Der Minijob-Berater beantwortet zwei Fragen zugleich: Liegt überhaupt ein Minijob vor – und was kostet er den Arbeitgeber?
- Art der Beschäftigung wählen: gewerblich oder Privathaushalt.
- Regelmäßigen monatlichen Verdienst eintragen – maßgeblich ist der Jahresdurchschnitt.
- Weitere Beschäftigungen der Person angeben (weitere Minijobs, Hauptbeschäftigung).
- Krankenversicherung und einen etwaigen Antrag auf RV-Befreiung erfassen.
- Besteuerung wählen: einheitliche Pauschsteuer 2 % über die Minijob-Zentrale oder Besteuerung nach ELStAM.
- Bei Bedarf gelegentliches Überschreiten ankreuzen.
| Grenze 2026 | Wert |
|---|---|
| Geringfügigkeitsgrenze (Minijob) | 603 € im Monat |
| Übergangsbereich (Midijob) | über 603 € bis 2.000 € |
| gelegentliches Überschreiten | in bis zu 2 Kalendermonaten im Zeitjahr, jeweils bis zum Doppelten der Grenze |
| Personengruppe / Beitragsgruppe | 109 · 6100 (mit RV-Befreiung: 6500) |
17Abgaben & Mehrfachbeschäftigung
Die Arbeitgeberabgaben im Detail
| Position | Satz (gewerblich) |
|---|---|
| Pauschalbeitrag Krankenversicherung | 13 % |
| Pauschalbeitrag Rentenversicherung | 15 % |
| Einheitliche Pauschsteuer | 2 % |
| Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeld | nach den Sätzen der Minijob-Zentrale |
| Eigenanteil des Minijobbers zur RV | 3,6 % – entfällt bei Befreiung |
- Im Privathaushalt gelten niedrigere Pauschalen (je 5 % KV und RV).
- Mehrere Minijobs werden zusammengerechnet; neben einer Hauptbeschäftigung bleibt nur der erste Minijob beitragsfrei.
- Ohne Befreiung zahlt der Minijobber den RV-Eigenanteil – die Befreiung muss beantragt werden (Vertragsgenerator, Vorlage 3).
18Praktikanten-Check
Praktikanten sind der Klassiker unter den Fehlerquellen: Fast jede Kombination aus vorgeschrieben oder freiwillig, vor, während oder nach dem Studium führt zu einer anderen Einstufung.
- Art des Praktikums wählen: Zwischen-, Vor-, Nachpraktikum, Schülerpraktikum oder duales Studium.
- Angeben, ob das Praktikum in der Studien- bzw. Prüfungsordnung vorgeschrieben ist.
- Entgelt und – beim Zwischenpraktikum – die Wochenarbeitszeit eintragen.
| Fall | Ergebnis |
|---|---|
| vorgeschriebenes Zwischenpraktikum | immer 190 / 0000 – ohne Entgelt keine Meldung |
| freiwilliges Zwischenpraktikum bis 603 € | Minijob, Personengruppe 109 |
| freiwilliges Zwischenpraktikum über 603 €, bis 20 Std./Woche | Werkstudent 106 / 0100 |
| vorgeschriebenes Vor-/Nachpraktikum ohne Entgelt | 105 / 0110 |
| vorgeschriebenes Vor-/Nachpraktikum bis 325 € | 121 / 1111 (Arbeitgeber zahlt allein) |
| vorgeschriebenes Vor-/Nachpraktikum über 325 € | 105 / 3111 |
| Schülerpraktikum · duales Studium | keine Meldung · 102 / 1111 |
Rechtsgrundlage: gemeinsames Rundschreiben der Spitzenorganisationen vom 23.11.2016.
19Rentner-Check
Beschäftigte Rentner sind heute die Regel, nicht die Ausnahme. Der Rentner-Check klärt, welche Beiträge anfallen – je nach Rentenart und Regelaltersgrenze.
- Rentenart wählen: Altersvollrente, Teilrente, Erwerbsminderungsrente (voll oder teilweise), Hinterbliebenenrente, Pensionär oder „kein Rentenantrag gestellt“.
- Angeben, ob die Regelaltersgrenze bereits erreicht ist.
- Krankenversicherung und Entgelt ergänzen, Ergebnis mit Melde- und Beitragshinweis ablesen.
Die wichtigsten Regeln
- Personengruppe 119 steht für Beschäftigte mit Altersvollrente vor der Regelaltersgrenze, 120 für Beschäftigte nach Erreichen der Regelaltersgrenze.
- Nach der Regelaltersgrenze besteht Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung; der Arbeitgeber zahlt seinen Anteil weiter (Beitragsgruppe RV = 3).
- In der Arbeitslosenversicherung sind Bezieher einer Altersvollrente und Beschäftigte nach der Regelaltersgrenze versicherungsfrei.
- Flexirente: Vor der Regelaltersgrenze kann auf die Versicherungsfreiheit verzichtet und damit die Rente weiter erhöht werden.
- Kranken- und Pflegeversicherung laufen unverändert weiter.
20Kurzfristige Beschäftigung
Aushilfe für Saison, Messe, Ernte oder Semesterferien: Der Assistent prüft in fünf Schritten, ob eine sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung vorliegt – und dokumentiert das Ergebnis.
- 1 Angaben zur Person erfassen.
- 2 Status: Was macht die Person sonst? Hauptbeschäftigung, Ausbildung, Studium, Selbstständigkeit, Elternzeit, Übergangszeit, arbeitsuchend gemeldet, Rente.
- 3 Prüf-Assistent: Beschäftigungszeitraum, Befristung, Arbeitstage je Woche und voraussichtliches Monatsentgelt.
- 4 Beschäftigungsverhältnisse seit Jahresbeginn: alle kurzfristigen Beschäftigungen des laufenden Kalenderjahres – auch die bei anderen Arbeitgebern.
- 5 Ergebnis mit Rechenweg; anschließend PDF erzeugen.
20Prüfschema & Unterlagen
Das Prüfschema
| Schritt | Prüfung | Folge |
|---|---|---|
| 1 | Befristung auf höchstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage? | nein → keine kurzfristige Beschäftigung |
| 2 | Zusammenrechnung mit Vorbeschäftigungen über 70 Arbeitstage / 90 Kalendertage? | ja → keine |
| 3 | Entgelt bis 520 € im Monat? | ja → kurzfristig, keine Berufsmäßigkeitsprüfung |
| 4 | über 520 € und Elternzeit, Übergangszeit oder arbeitsuchend? | ja → berufsmäßig, keine |
| 5 | über 520 € und daneben Hauptjob, Ausbildung oder Selbstständigkeit? | ja → kurzfristig |
| 6 | Summe der Beschäftigungszeiten über 70 Arbeitstage / 3 Monate? | ja → keine |
Ergebnis und Unterlagen
- Ergebnis am Bildschirm: kurzfristig oder keine kurzfristige Beschäftigung.
- PDF mit dem Zusatzfragebogen (Fragen 1–16) und dem Prüfergebnis; optional der Rahmenarbeitsvertrag, befristet auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage.
21Arbeitszeit-Check (ArbZG)
Laden Sie Ihre Zeiterfassung hoch – die App prüft sie automatisch gegen das Arbeitszeitgesetz und erstellt einen Report. Alles läuft im Browser, es werden keine Daten übertragen.
- Datei per Klick oder Drag-and-drop hochladen: .xlsx, .xls, .csv oder .txt, maximal 10 MB.
- Die App erkennt die Spalten automatisch. Mehrere Zeilen pro Tag werden als Segmente zusammengefasst.
- Prüfung läuft – anschließend erscheint Abschnitt 2 Ergebnis der Prüfung.
- Report als PDF oder Excel herunterladen.
Was geprüft wird
| Regel | Vorgabe |
|---|---|
| § 3 Höchstarbeitszeit | max. 8 Std./Tag, bis 10 Std. bei Ausgleich (Ø 8 Std. in 6 Monaten / 24 Wochen) |
| § 4 Ruhepausen | 30 Min. bei mehr als 6 Std., 45 Min. bei mehr als 9 Std. (in Blöcken ab 15 Min.) |
| § 5 Ruhezeit | mindestens 11 Std. ununterbrochen zwischen Arbeitsende und nächstem Beginn |
| § 9 Sonntagsarbeit | Arbeit an Sonntagen – branchenabhängige Ausnahmen nach § 10 |
| Wochenarbeitszeit | im Durchschnitt max. 48 Std., mehr als 60 Std./Woche unzulässig |
21Report & Grenzen
Report richtig nutzen
- Jeder Treffer nennt Mitarbeiter, Datum, Regel und Ausmaß der Überschreitung.
- Häufige Ursache sind fehlende Pausenzeiten in der Erfassung – nicht tatsächliche Verstöße. Prüfen Sie zuerst die Datenqualität.
- Die Prüfung der 11-Stunden-Ruhezeit betrifft besonders Spät- und Frühschicht am Folgetag (Gastronomie, Pflege, Handel).
- Der Report ist ein gutes Instrument für die interne Kontrolle – und ein Nachweis, dass Sie Ihrer Aufsichtspflicht nachkommen.
22Payroll Check
Der Payroll Check liest Ihre Abrechnungs-PDFs und sucht nach typischen Auffälligkeiten – als zweites Augenpaar vor der Auszahlung.
Die vier Prüfregeln
| Regel | Was auffällt |
|---|---|
| Doppelte Lohnarten | dieselbe Lohnart mehrfach in einer Abrechnung |
| LA10 = Basis LA60 | Abweichung zwischen Grundlohn und Berechnungsbasis |
| Nettolohn-Abweichung | auffälliger Sprung gegenüber den Vormonaten |
| ELStAM | fehlende oder unplausible Steuermerkmale |
- Abrechnungen als PDF auswählen – mehrere Dateien gleichzeitig sind möglich.
- Abrechnungen prüfen drücken und die Ergebnisliste durchgehen.
- Auffälligkeiten klären, bevor die Zahlung ausgelöst wird.
Onboarding & Sonstige
BoardMe für Neumandanten, Mitarbeitende und Bestandsübernahmen – dazu die Anleitungen.
23BoardMe – Neumandanten
BoardMe ist der digitale Aufnahmebogen für neue Mandanten: alle Angaben, die wir brauchen, um Ihre Lohnbuchhaltung einzurichten – in einem Formular statt in fünf E-Mails.
Die Abschnitte
- Art des Mandats
- 1 Firmierung & Kontakt
- 2 Bankverbindung
- 3 Steuerliche Erfassung
- 4 Berufsgenossenschaft
- 5 Krankenkasse
- 6 Finanzbuchhaltung
- 7 Checkliste Lohnunterlagen
- 8 Sonstige Informationen
- + Weitere Dokumente
Wählen Sie oben Neugründung, blendet das Formular den Vorberater und die Abschnitte 7 und 8 aus – Angaben, die es bei einer Neugründung noch nicht geben kann.
23Automatische Auslese & Anhänge
Unterlagen hochladen – Felder füllen sich von selbst
In der Karte gleich unter „Art des Mandats“ laden Sie vorhandene Unterlagen hoch: Steuerbescheid, Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Bescheid der Berufsgenossenschaft, Bankunterlagen. Die erkannten Werte erscheinen als Vorschläge zur Kontrolle.
- Dateien wählen oder in die Dropzone ziehen (PDF, Foto oder Scan, max. 15 MB je Datei).
- Vorschläge prüfen. Widerspricht ein Vorschlag einem bereits gefüllten Feld, ist die Zeile mit einer Warnung markiert und nicht angehakt.
- Mit Alle auswählen / Auswahl aufheben arbeiten, dann Ausgewählte übernehmen.
- Übernommene Felder werden kurz farbig markiert und bleiben editierbar.
Weitere Dokumente
Ganz unten – direkt vor den Senden-Knöpfen – können Sie beliebig viele weitere Unterlagen anhängen. Jede Zeile besteht aus einer Bezeichnung und der Datei; erlaubt sind PDF und ZIP. Die Bezeichnung wird zum Dateinamen, damit bei uns nichts durcheinandergerät.
24BoardMe (MA) – Onboarding
Der Personalfragebogen für neue Mitarbeitende – zum Selbstausfüllen. Der Link ist öffentlich, Sie können ihn einfach weitergeben.
Die sieben Abschnitte
| Abschnitt | Inhalt |
|---|---|
| 1 Persönliche Daten | Anrede, Name, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit, Kontakt |
| 2 Anschrift | Straße, Hausnummer, PLZ, Wohnort, Bundesland |
| 3 Bankverbindung | Zahlungsart, Kontoinhaber, IBAN, BIC |
| 4 Steuer | Steuerklasse, Kinderfreibetrag, Konfession, Familienstand, Steuer-ID |
| 5 Sozialversicherung | Elterneigenschaft, private Versicherung, Krankenkasse, Rentenversicherungsnummer |
| 6 Beschäftigung & Status | Status, Ausbildungsverhältnis, geplante Wochenarbeitszeit, weitere Arbeitgeber |
| 7 Weitere Dokumente | Nachweise wie Immatrikulation oder Befreiungsbescheid |
24Abschnitte & Hinweise
Worauf zu achten ist
- Die Krankenkasse muss aus der Liste gewählt werden – freie Eingaben lassen sich nicht zuordnen.
- Die Steuer-Identifikationsnummer ist elfstellig und steht im Schreiben des Bundeszentralamts für Steuern oder auf dem letzten Steuerbescheid.
- Ohne Rentenversicherungsnummer ist die Anmeldung unvollständig – bitte nachreichen.
- Die Elterneigenschaft wirkt auf den Beitrag zur Pflegeversicherung und ist nachzuweisen.
- Angaben zu weiteren Arbeitgebern nicht auslassen – davon hängt die Einstufung ab.
- Fotos gerade und gut ausgeleuchtet aufnehmen – abgeschnittene Ränder verschlechtern die Erkennung.
| Einkommensstufe | Einordnung |
|---|---|
| bis 603 € | Minijob |
| über 603 € bis 2.000 € | Midijob (Übergangsbereich) |
| über 2.000 € | reguläre Beschäftigung |
25BoardMe (Bulk) – Bestandsübernahme
Wechseln Sie zu uns oder übernehmen Sie einen Betrieb, müssen viele Mitarbeiter auf einmal übertragen werden. BoardMe (Bulk) macht daraus einen Vorgang: Excel hochladen, Spalten zuordnen, senden.
- Excel hochladen – .xlsx, .xls oder .csv.
- Das richtige Tabellenblatt wählen und angeben, in welcher Zeile die Spaltenüberschriften stehen. Die App zeigt die erkannten Quellspalten und die Anzahl der Datenzeilen.
- Spalten zuordnen: links das Zielfeld, rechts Ihre Quellspalte. Automatisch erkannte Zuordnungen sind mit auto markiert.
- Vorschau prüfen (die ersten Mitarbeiter und die Gesamtzahl), optional die Import-Excel herunterladen, Lohndokumente anhängen und An lohnConsult senden.
25Spalten zuordnen & senden
Hilfen bei der Zuordnung
- Fester Wert („für alle“) für Felder, die bei allen Mitarbeitern gleich sind.
- Nur relevante Zielfelder blendet die Liste auf das Wesentliche ein.
- Werte automatisch umschlüsseln übersetzt Klartext in Codes (Anrede, Familienstand, Krankenkasse, Staatsangehörigkeit, Bundesland, Datum).
- Jede Quellspalte kann nur einmal zugeordnet werden.
Grenzen und Formate
| Punkt | Wert |
|---|---|
| Zeilen je Übertragung | maximal 2.000 |
| Anhänge insgesamt | maximal 20 MB (PDF, ZIP, Bilder) |
| Datumsfelder | einheitlich als TT.MM.JJ |
| IBAN | Bankleitzahl und Kontonummer werden bei DE-IBAN abgeleitet |
26Dienstplan – Monatsansicht
Der LohnManager plant wochenweise. Wer den Überblick über den ganzen Monat braucht – etwa für die Urlaubsplanung oder das Gespräch mit dem Team –, findet ihn hier: eine Zeile je Mitarbeiter, eine Spalte je Tag.
Was Sie sehen
- Je Mitarbeiter die geplanten Stunden, die Soll- und die Ist-Stunden des Monats.
- Je Tag die Schichten mit Uhrzeit, Bezeichnung und Arbeitsbereich – die Farbe zeigt den Bereich.
- Urlaub und Krankheit als eigene Felder.
- Oben rechts, ob die Wochen des Monats freigegeben sind.
26Filtern, drucken, exportieren
- Arbeitsbereich oben links blendet alles andere aus – praktisch bei mehreren Standorten oder Teams.
- Suche findet einen Mitarbeiter, „Nur Eingeteilte“ blendet leere Zeilen aus.
- Monat wechseln Sie mit den Pfeilen links und rechts.
- Drucken gibt den Monatsplan quer auf A3 aus – lesbar auch bei vielen Mitarbeitern.
- Excel erzeugt dieselbe Tabelle zum Weiterverarbeiten.
27Anleitungen & Betriebsprüfung
Zwei bebilderte Anleitungen erklären Funktionen des LohnManagers, die im Alltag oft ungenutzt bleiben.
Aufgaben mit Ablaufdatum
Fristen im Blick behalten: Aufgaben für einzelne Mitarbeitende oder den ganzen Betrieb anlegen, mit Fälligkeitsdatum versehen und zentral abarbeiten. Typische Fälle: Befristungsende, Probezeitablauf, Führerscheinkontrolle, Unterweisungen.
Dienstplaner-Übersicht
Vom Arbeitsbereich zum fertigen Wochenplan: Bereiche und Schichten einmalig einrichten, Mitarbeitende zuordnen, Schichten besetzen und freigeben – erklärt am Beispiel eines Cafés.
Betriebsprüfung in Vorbereitung
Die Kachel „Betriebsprüfung“ ist bereits sichtbar, die Anwendung entsteht gerade. Sie wird zusammenstellen, welche Unterlagen die Deutsche Rentenversicherung und das Finanzamt üblicherweise anfordern, und Ihnen eine Checkliste zur Vorbereitung liefern. Bis dahin: Melden Sie sich, sobald die Prüfungsanordnung eintrifft – wir bereiten die Unterlagen gemeinsam vor.
28Superimporter – Zeiterfassung übernehmen
Wandelt den Export einer beliebigen Zeiterfassung in die Importdatei des LohnManagers um. Die App erkennt Aufbau und Spalten selbst – Sie müssen kein Format auswählen.
Wofür
Der Zeit-Import des LohnManagers erkennt zwölf feste Aufbauten, und zwar an der Kopfzeile. Wer ein anderes System einsetzt oder die Kopfzeile verändert hat, bekommt eine Fehlermeldung – oder, unangenehmer, ein falsches Ergebnis. Der Superimporter setzt davor: Er liest Ihre Datei, deutet sie und schreibt daraus eine Datei im LohnManager-Standardformat, die sicher erkannt wird.
Was erkannt wird
- Trennzeichen: Semikolon, Komma, Tabulator, senkrechter Strich
- Kopfzeile – auch wenn eine Titelzeile darüber steht
- Dateien ganz ohne Kopfzeile (Deutung nach Spaltenposition)
- Spaltennamen in vielen Schreibweisen: Perso-Nr., Mitarbeiter-ID, Employee Code, Kommen, Startzeit, Anfangszeit …
- Stempeluhren: einzelne Buchungen werden je Person und Tag gepaart
- Datum als TT.MM.JJJJ, JJJJ-MM-TT oder JJJJMMTT; Uhrzeit mit oder ohne Sekunden
- Nachtschichten über Mitternacht
Was die App korrigiert
- Pausen als Zeitfenster werden aus der Schicht herausgeschnitten
- Pausen als Minutenzahl wahlweise mittig eingesetzt, am Ende abgezogen oder übergangen
- Pausen über 90 Minuten auf Wunsch gekürzt – so wie es der LohnManager selbst tut
- Umlaute und Pluszeichen werden ersetzt (Mueller statt Müller)
- Unvollständige Zeitpaare und unlesbare Daten werden gemeldet, nicht stillschweigend verschluckt
In vier Schritten
- Datei hineinziehen. CSV oder Textdatei. Sie verlässt Ihren Rechner nicht – die Umwandlung läuft vollständig im Browser.
- Erkennung prüfen. Die App zeigt, was sie gelesen hat: Aufbau, Trennzeichen, Zahl der Zeilen, Personalnummern und Tage. Spalten, für die der LohnManager kein Feld hat – etwa Auftrag oder Fahrtkosten – werden ausdrücklich benannt.
- Bei Bedarf nachbessern. Jede Zuordnung lässt sich von Hand ändern; die Vorschau rechnet sofort neu. Dazu die Regeln für Pausen und die Lohnart, falls die Datei keine liefert.
- Herunterladen und importieren. Die fertige Datei im LohnManager unter Konnektivität → Zeit CSV Import hochladen.
PersonalNr;Datum;Lohnart;ZeitBeginn1;…;Name), Trennzeichen Semikolon,
Datum TT.MM.JJJJ. Hat ein Tag mehr als zwei Zeitblöcke, verteilt die App sie auf mehrere Zeilen.Anhang
Werte und Grenzen, Personen- und Beitragsgruppen, Glossar, häufige Fragen, Kontakt.
29Api2Importer
Stammdaten von außen in den LohnManager: Die App spricht die Schnittstelle
api2.lohnmanager.info an und bringt Mitarbeiter bis zur Freigabe an das Lohnbüro –
anlegen, ändern, Lohndaten setzen, Vorschau, Freigabe.
Was die Schnittstelle kann – und was nicht
Sie ist bewusst schmal gehalten und deckt genau einen Vorgang ab: einen Mitarbeiter von außen in den LohnManager bringen und ihn bis zur Freigabe fertig machen.
| Sie kann | Sie kann nicht |
|---|---|
| einen neuen Mitarbeiter anlegen | Mitarbeiter lesen oder suchen |
| seine Stammdaten später ändern | Mitarbeiter löschen |
| Kinder mitgeben (Kinderfreibetrag) | eine erteilte Freigabe zurücknehmen |
| eine Wochenarbeitszeit mitgeben – daraus entsteht ein Zeitprofil | Arbeitszeiten, Fehlzeiten oder Dokumente übertragen |
| Gehalt, Tätigkeit und Befristung setzen | Firmen oder Standorte anlegen |
| vorab anzeigen, welche Beschäftigungsart sich ergibt | Lohnabrechnungen erzeugen oder abrufen |
| den Mitarbeiter an das Lohnbüro freigeben |
Der Gedanke dahinter: Die Schnittstelle schreibt nur. Wer wissen will, wie ein Mitarbeiter im LohnManager aussieht, schaut im LohnManager nach. Das klingt unbequem, hält die Sache aber sicher – ein fremder Schlüssel kann keine Personaldaten abziehen, er kann nur welche hinzufügen.
Der Schlüssel an der Tür
Es gibt keine Anmeldung mit Benutzername und Kennwort. Jeder Nachricht liegt ein Schlüssel bei – immer derselbe, wie ein Werksausweis, den man an jeder Tür vorzeigt. Er gehört zu genau einer Firma, und in der Adresse jeder Nachricht steht, um welche Firma es gehen soll. Nur wenn beides dieselbe Firma meint, geht die Tür auf.
- Schlüssel werden von lohn.Consult ausgegeben und im LohnManager hinterlegt, je Mandant einer.
- Sie stehen in der Datenbank, nicht im Programm – deshalb lässt sich jeder einzeln abschalten.
- Die Kachel hält den Schlüssel nur für die Dauer der Sitzung im Browser. Serverseitig wird er weder gespeichert noch protokolliert.
Der Weg eines Mitarbeiters
Vier Stationen. Nur die erste ist zwingend die erste; danach darf beliebig oft nachgebessert werden, solange die Freigabe aussteht.
- Auswahllisten holen. Einmalig abfragen, welche Zahl für welche Krankenkasse, welches Bundesland, welche Steuerklasse steht. Diese Listen ändern sich selten – einmal im Jahr genügt meist, bei Krankenkassen gelegentlich häufiger.
- Mitarbeiter anlegen. Alle Pflichtangaben auf einmal. Stimmt etwas nicht, kommt eine Liste der beanstandeten Felder zurück und es wird nichts angelegt. Geht alles durch, entsteht der Mitarbeiter – und die Antwort enthält seine dauerhafte Kennung.
- Angaben ändern und Lohndaten setzen. Umzug, Heirat, neue Bankverbindung; dazu Gehalt oder Stundenlohn, Tätigkeit und eine etwaige Befristung. Ohne Lohndaten lässt sich später nicht freigeben.
- Vorschau ansehen, dann freigeben. Der LohnManager rechnet aus, um welche Beschäftigungsart es sich handelt, und liefert einen Hinweistext dazu. Erst der zweite Aufruf gibt frei.
29Prüfungen, Freigabe & Stolpersteine
Jede Nachricht durchläuft zwei Prüfungen, bevor irgendetwas gespeichert wird. Erst wenn beide bestanden sind, entsteht oder ändert sich ein Mitarbeiter.
Erste Prüfung · Ist alles da?
| Pflicht beim Anlegen und Ändern | Freiwillig, aber sinnvoll |
|---|---|
| Anrede, Vorname, Nachname | eigene Personalnummer – sonst vergibt der LohnManager eine |
| Geburtsdatum und Geburtsort | E-Mail und Telefonnummer |
| Staatsangehörigkeit | Kontoinhaber, IBAN, BIC |
| Straße, Hausnummer, PLZ, Wohnort, Bundesland | Konfession |
| Steuerklasse, Kinderfreibetrag, Familienstand | Kinder – je Kind Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Steuer-ID |
| Steuer-Identifikationsnummer | geplante Wochenarbeitszeit |
| Krankenkasse und ob privat versichert | weitere Arbeitgeber |
| Rentenversicherungsnummer, Bezahlart | Eintritts- und Austrittsdatum |
| Status, RV-Befreiung, Ausbildungsverhältnis | Entlohnungsart |
Zweite Prüfung · Ergibt es Sinn?
Anschließend wird jeder Listenwert gegen die echte Liste des Mandanten gehalten. Deshalb der erste Schritt: Die Zahlen für Krankenkasse, Bundesland und Steuerklasse stammen aus dem LohnManager dieses Mandanten und nirgendwo sonst her.
PGR und BGR – die interessanteste Antwort
Bei der Vorschau sagt der LohnManager, um welche Art von Beschäftigung es sich handelt:
| Kürzel | Beantwortet die Frage |
|---|---|
| PGR · Personengruppenschlüssel | Was ist das für ein Beschäftigter? Versicherungspflichtig, Azubi, Werkstudent, Minijobber, kurzfristig Beschäftigter. |
| BGR · Beitragsgruppenschlüssel | In welche der vier Sozialversicherungen wird wie eingezahlt? |
Beide werden nicht eingegeben, sondern errechnet – aus Status, Verdienst, Krankenversicherung, Ausbildung und RV-Befreiung. Die Vorschau ändert nichts; sie ist dafür gedacht, das Ergebnis zu zeigen und bestätigen zu lassen: „Das wird ein Minijob – ist das so gewollt?" Zu den gängigen Kombinationen liefert der LohnManager einen Hinweistext in ganzen Sätzen mit, den man unverändert anzeigen kann.
Was nach der Freigabe passiert
Mit der Freigabe endet die Zuständigkeit der Schnittstelle. Der Mitarbeiter trägt einen Übergabestempel und liegt im Zugriff des Lohnbüros; der Zeitpunkt der Übergabe wird festgehalten. Stammdaten dürfen weiterhin geändert werden – die Freigabe selbst lässt sich nicht wiederholen und über die Schnittstelle nicht zurücknehmen.
Die fünf häufigsten Stolpersteine
- Die Kennung wurde nicht gespeichert. Ohne sie ist der Mitarbeiter über die Schnittstelle nicht mehr erreichbar.
- Beim Ändern nur die geänderten Felder geschickt. Erwartet wird immer der vollständige Satz, sonst schlägt die Pflichtfeldprüfung an.
- Listenwerte aus einem anderen System übernommen. Die Zahlen kommen aus dem LohnManager des Mandanten.
- Freigabe ohne Lohndaten. Ohne Gehalt, Tätigkeit und geplanten Monatsverdienst wird sie abgewiesen.
- Der Schlüssel passt nicht zur angesprochenen Firma. Dann kommt nur ein knappes „nicht berechtigt" zurück, ohne Hinweis worauf. Das ist Absicht.
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Kann ich einen Mitarbeiter wieder löschen? | Nein. Kein Löschen, kein Rückgängigmachen. Was falsch angelegt wurde, korrigiert das Lohnbüro im LohnManager. |
| Kann ich abfragen, ob jemand schon existiert? | Nein. Die Schnittstelle schreibt nur. Doppelte muss die aufrufende Seite selbst erkennen. |
| Was passiert bei zweimal denselben Daten? | Es entstehen zwei Mitarbeiter mit zwei Personalnummern. Eine Dublettenprüfung findet nicht statt. |
| Muss ich eine Personalnummer mitgeben? | Nein – dann vergibt der LohnManager eine. |
30PersonioZeitImporter
Arbeits- und Fehlzeiten aus Personio holen und als Stunden in den LohnManager bringen: Zugang prüfen, Abwesenheitsarten abgleichen, einen Monat lesen, die Mitarbeiter gegenüberstellen und die fertigen Zeiten übergeben.
Die Richtung ist umgekehrt
Bei der Stammdaten-Schnittstelle aus Kapitel 29 ruft ein Fremdsystem uns an und schreibt Daten herein. Hier ist es andersherum – wir sind der Anrufer:
| Stammdaten (Kapitel 29) | Personio-Zeiten | |
|---|---|---|
| Wer ruft an | das Fremdsystem | wir |
| Wer wartet | der LohnManager | Personio |
| Was fließt | Stammdaten herein | Zeiten heraus |
| Ausgelöst durch | das Fremdsystem, jederzeit | einen Menschen, monatsweise |
Nur ganze Monate
Der Abgleich kennt keine Tagesauswahl und keinen freien Zeitraum. Man wählt Monat und Jahr – und bekommt den ganzen Monat, für die ganze Firma. Das ist wichtiger, als es klingt; warum, steht im nächsten Abschnitt unter Was der Import überschreibt.
Was eingerichtet sein muss
Fünf Voraussetzungen. Fehlt eine, bricht der Abgleich ab – teils mit klarer Meldung, teils stillschweigend.
| Voraussetzung | Wo eingestellt | Wenn sie fehlt |
|---|---|---|
| Personio ist eingeschaltet | Konnektivität → Personio | Abbruch mit Meldung |
| Client-ID und Secret | Konnektivität → Personio | Abbruch bei der Anmeldung |
| Jeder aktive Mitarbeiter hat eine Personio-Nummer | Mitarbeiter → Stammdaten | Abbruch mit namentlicher Liste |
| Die Abwesenheitsarten sind zugeordnet | Konnektivität → Personio → Abwesenheitstypen | kein Abbruch – die Abwesenheit wird stillschweigend übergangen |
| Die Mitarbeiter haben ein Zeitprofil | Mitarbeiter → Zeitprofil | kein Abbruch – erscheint als Fehlerzeile in der Rückmeldung |
Die Personio-Nummer am Mitarbeiter ist das Bindeglied zwischen beiden Systemen – ohne sie lässt sich eine Zeitbuchung keiner Person zuordnen. Sie entsteht normalerweise von selbst: Wird ein Mitarbeiter im LohnManager freigegeben und ist Personio für die Firma eingeschaltet, legt der LohnManager ihn im selben Zug in Personio an und speichert die zurückgegebene Nummer.
Der Ablauf
- Prüfen, ob Personio eingeschaltet ist. Wenn nicht, Abbruch.
- Die Mitarbeiter der Firma laden und prüfen, ob jeder aktive eine Personio-Nummer hat. Wenn nicht, Abbruch mit namentlicher Liste.
- Bei Personio anmelden und die Zeiten holen – erst die Anwesenheiten, dann die Abwesenheiten.
- Den Monat leeren. Alle vorhandenen Stundeneinträge dieser Firma für den gewählten Monat werden gelöscht.
- Die Anwesenheiten eintragen als Arbeitszeit, je Schicht ein Eintrag.
- Die Abwesenheiten eintragen – umgerechnet über das Zeitprofil des Mitarbeiters.
- Nachrechnen lassen. Pausen, Mahlzeiten und Historie ermittelt der LohnManager selbst neu.
30Zuordnung, Import & Stolpersteine
Personio kennt eigene Abwesenheitsarten – jede Firma benennt sie anders. Der LohnManager kennt seine eigenen. Dazwischen steht eine Tabelle, die gepflegt werden muss.
Die Zuordnung der Abwesenheiten
| Aus Personio | Im LohnManager | Ergebnis |
|---|---|---|
| „Urlaub" | U | Urlaubstag, zusätzlich als Urlaubstag gezählt |
| „Krankheit" | K | Krankheitstag |
| „Unbezahlter Urlaub" | leer gelassen | wird übergangen |
Beim Speichern gilt: Was in der Maske steht, gilt. Arten, die nicht mehr dabei sind, werden aus der Zuordnung entfernt – es lohnt sich also, die Seite vollständig zu laden, bevor man speichert.
Wie aus einer Abwesenheit Stunden werden
Personio meldet Zeiträume – „vom 3. bis zum 7. August, Urlaub". Der LohnManager braucht Stunden an einzelnen Tagen. Die Umrechnung macht das Zeitprofil:
- In der Zuordnungstabelle nachschlagen, was „Urlaub" hier heißt – etwa U.
- Für jeden Tag des Zeitraums ins Zeitprofil sehen: Was hätte der Mitarbeiter an diesem Wochentag gearbeitet?
- Steht dort eine Arbeitszeit, entsteht ein Eintrag mit genau diesen Zeiten – aber mit der Art U statt Arbeitszeit. Eine zweite Schicht ergibt einen zweiten Eintrag.
- Steht dort nichts – etwa an einem freien Samstag –, entsteht auch kein Eintrag. Das ist richtig so.
Hat ein Mitarbeiter für den Monat überhaupt kein Zeitprofil, kann keine einzige Abwesenheit umgerechnet werden. Diese Fälle landen mit Name und Datum in der Fehlerliste. Seine Anwesenheiten kommen davon unabhängig trotzdem an – sie brauchen kein Zeitprofil. Das Ergebnis sieht dann halb richtig aus.
Bei Urlaub entsteht zusätzlich zu den Stunden ein zweiter Eintrag, der den Tag als Urlaubstag zählt.
Was der Import überschreibt
- Korrekturen gehören nach den Import, nicht davor. Wer vormittags nacherfasst und nachmittags abgleicht, hat die Arbeit umsonst gemacht.
- Ein zweiter Abgleich desselben Monats ist unbedenklich, solange zwischendurch nichts von Hand geändert wurde – es kommt dasselbe Ergebnis heraus.
- Wird in Personio nachträglich etwas geändert, muss der Monat erneut abgeglichen werden. Der LohnManager merkt von sich aus nichts davon.
- Die Einträge sind erkennbar: In der Spalte, die festhält, wer zuletzt geändert hat, steht der Import.
Die fünf häufigsten Stolpersteine
- Ein Mitarbeiter ohne Personio-Nummer blockiert alles. Der Abgleich bricht für die ganze Firma ab; die Meldung nennt die Namen.
- Eine nicht zugeordnete Abwesenheitsart verschwindet lautlos. Kein Fehler, keine Meldung – der Urlaub fehlt einfach.
- Von Hand erfasste Zeiten gehen verloren. Erst importieren, dann korrigieren.
- Fehlendes Zeitprofil verhindert Abwesenheiten, nicht aber Anwesenheiten.
- Nur bestätigte Zeiten kommen an. Was in Personio noch nicht freigegeben ist, wird nicht übernommen.
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Läuft der Abgleich automatisch? | Nein. Er wird jedes Mal von Hand ausgelöst, für einen bestimmten Monat. |
| Kann ich einen einzelnen Tag oder Mitarbeiter abgleichen? | Nein. Immer ganzer Monat, immer die ganze Firma. |
| Was ist mit ausgetretenen Mitarbeitern? | Sie brauchen keine Personio-Nummer und blockieren nicht. Ihre Zeiten werden übernommen, wenn Personio welche liefert. |
| Warum fehlen die Pausen? | Aus Personio kommen keine Pausen. Sie entstehen erst durch die Pausenautomatik des LohnManagers – und nur, wenn diese für die Firma eingeschaltet ist. |
31GastromatikConverter
Aus dem Kompaktexport von Gastromatik wird eine fertige Lohndaten-Datei für den LohnManager: Stunden je Mitarbeiter, Feiertage nach Bundesland, Stundensätze aus den Stammdaten. Statt Zeile für Zeile abzutippen wählt man einen Monat, lädt eine Datei und lädt eine andere herunter.
Wofür die Kachel da ist
Gastromatik ist ein Dienstplan- und Zeiterfassungssystem der Gastronomie. Am Monatsende steht dort, wer wie viele Sollstunden hatte und wie viel davon Krankheit und Urlaub waren. Der LohnManager braucht dieselbe Information in einem ganz anderen Format: eine Zeile je Mitarbeiter und Lohnart, mit Faktoren statt Stunden. Diese Übersetzung macht die Kachel.
Die beiden Lohnarten
Die Kachel erzeugt zwei Arten von Zeilen. Mehr nicht – alles Weitere kommt gegebenenfalls aus einer Datei, die Sie zusätzlich anhängen.
| Lohnart | FaktorA (Menge) | FaktorB (Satz) | Entsteht wann |
|---|---|---|---|
| 100 · Stunden | Sollstunden − Krankheit − Urlaub | Stundensatz | für jede Zeile des Kompaktexports |
| 123 · Feiertag | Tagesarbeitszeit × Anzahl Feiertage | Stundensatz | nur bei Entlohnungsart Brutto-Stundenlohn und hinterlegter Tagesarbeitszeit |
Krankheit und Urlaub werden von den Sollstunden abgezogen und nicht als eigene Zeilen ausgegeben. Die Lohnfortzahlung läuft im LohnManager über die dort erfassten Fehlzeiten – würde die Kachel sie zusätzlich als Stunden schicken, wären sie doppelt bezahlt.
Der Weg in sechs Schritten
- Abrechnungsmonat, Bundesland und Firmennummer. Der Monat bestimmt, welche Feiertage gezählt werden und welches Datum in der Ausgabe steht. Die Firmennummer steht später in jeder Zeile.
- Kompaktexport laden. Die Datei aus Gastromatik, Blatt „Kompaktexport“.
- LohndatenExport LohnManager anhängen – wahlweise. Eine bereits vorhandene Lohndaten-Datei wird unverändert mit ausgegeben, damit am Ende eine Datei entsteht statt zweier.
- Stammdaten aus dem LohnManager holen. Tagesarbeitszeit, Entlohnungsart und Stundensatz der aktiven Mitarbeiter. Ohne diesen Schritt bleibt der Stundensatz leer und es entsteht keine Lohnart 123.
- Ergebnis prüfen. Jede Zeile ist zu sehen, bevor irgendetwas heruntergeladen wird. Hinweise oberhalb der Tabelle nennen jeden Sonderfall namentlich.
- LohnExport für SBS erzeugen. Die fertige CSV-Datei.
Die Feiertage
Die Kachel fragt keinen Feiertagsdienst im Internet, sondern rechnet die gesetzlichen Feiertage selbst aus – die festen Tage stehen im Kalender, die beweglichen ergeben sich aus dem Osterdatum. Das hat einen praktischen Grund: Ein fremder Dienst kann ausfallen, ausgerechnet am Abrechnungstag.
Das Bundesland ist wählbar; voreingestellt ist Hessen. Unter der Auswahl steht, welche Tage für den gewählten Monat gezählt wurden – diese Zahl geht direkt in die Lohnart 123 ein.
Die Firmennummer
Sie steht in der ersten Spalte jeder Zeile. Tragen Sie sie in Schritt 1 ein; holen Sie die Stammdaten, wird das Feld gefüllt, sofern es noch leer ist. Eine selbst eingetragene Nummer wird nie überschrieben – Ihre Eingabe hat immer Vorrang.
31Ausgabe, Anhängen & Stolpersteine
Was am Ende herauskommt, wie eine vorhandene Datei mit hineinwandert – und die Fälle, in denen eine Zeile anders aussieht, als man erwartet.
Die Datei
| Format | CSV, Semikolon als Trennzeichen, Komma als Dezimalzeichen |
| Zeichensatz | UTF-8 mit Byte-Order-Mark – damit Excel Umlaute richtig anzeigt |
| Spalten | 14, mit Kopfzeile: FirmenNr · PersonalNr · Name · Lohnart · Lohnartname · FaktorA · FaktorB · Faktor_C · Erfassungsmonat · SatzNr · KEAZeile · Datum · Kostenstelle · Abrechnungsgruppe |
| Dateiname | Lohnexport + Firmennummer + Monat, also etwa Lohnexport1215August.csv |
Der Dateiname wird in Schritt 6 angezeigt, bevor Sie ihn herunterladen – ändern Sie Monat oder Firmennummer, ändert er sich mit.
Erfassungsmonat steht als JJJJMM (August 2026 → 202608), das Datum als JJJJMMTT und immer auf dem Monatsletzten (20260831).
Die SatzNr
Sie zählt die Zeilen je Personalnummer durch, in der Reihenfolge, in der sie entstehen: erst alle Zeilen der Lohnart 100, dann die der Lohnart 123, dann die angehängten. Ein Mitarbeiter mit Stunden und Feiertag hat also SatzNr 1 und 2 – nicht zwei Einsen und nicht die Zeilennummer der Datei.
Einen vorhandenen LohndatenExport anhängen
In Schritt 3 können Sie eine bereits vorhandene Lohndaten-Datei mitgeben – etwa Zuschläge oder Sachbezüge, die an anderer Stelle entstanden sind. Sie wird unverändert an die Ausgabe angehängt, mit zwei Regeln:
- Die Lohnart 100 der angehängten Datei wird ausgelassen. Die Stunden kommen aus dem Kompaktexport – kämen sie zusätzlich aus der angehängten Datei, stünden sie doppelt in der Abrechnung.
- Eine dort vorhandene Firmennummer bleibt stehen. Nur wo keine drinsteht, wird die aus Schritt 1 ergänzt. Fremde Daten werden nicht überschrieben.
Wann eine Zeile anders aussieht als erwartet
| Fall | Was passiert | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Stammdaten nicht geholt | FaktorB (Stundensatz) ist 0, keine Lohnart 123 | Schritt 4 ausführen |
| Entlohnungsart ist nicht Brutto-Stundenlohn | kein Stundensatz, keine Lohnart 123 | richtig so – bei Gehalt wäre der Lohnwert das Monatsgehalt, nicht ein Stundensatz |
| Keine Tagesarbeitszeit hinterlegt | keine Lohnart 123 für diesen Mitarbeiter | Tagesarbeitszeit in den Stammdaten des LohnManagers nachtragen |
| Mitarbeiter steht im Kompaktexport, nicht im LohnManager | Lohnart 100 entsteht, aber ohne Stundensatz | Personalnummer prüfen – sie ist das Bindeglied zwischen beiden Systemen |
| Kein Feiertag im Monat | gar keine Lohnart 123 | richtig so; die Kachel sagt es ausdrücklich |
| Zeile ohne Sollstunden | wird übersprungen | richtig so – eine Zeile ohne Menge hat im Lohn nichts verloren |
Die häufigsten Stolpersteine
- Die falsche Datei geladen. Gebraucht wird der Kompaktexport. Findet die Kachel keine Kopfzeile mit „Personalnummer“, bricht sie mit genau dieser Meldung ab, statt eine halb gelesene Datei zu verarbeiten.
- Stammdaten vergessen. Ohne Schritt 4 steht in jeder Zeile der Stundensatz 0. Die Datei sieht vollständig aus und ist es nicht.
- Falscher Monat. Der Monat steuert Feiertage, Erfassungsmonat und Datum zugleich. Voreingestellt ist der zuletzt abgeschlossene Monat – üblicherweise der richtige.
- Firmennummer vergessen. Die erste Spalte bleibt leer.
- Zweimal angehängt. Wer denselben LohndatenExport zweimal anhängt, hat alles doppelt – außer der Lohnart 100.
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird etwas in den LohnManager geschrieben? | Nein. Die Kachel liest dort nur Stammdaten. Die erzeugte Datei importieren Sie selbst. |
| Sehe ich fremde Firmen? | Nein. Der Abruf nimmt die Firma aus Ihrer Anmeldung am ServicePortal. |
| Warum dauert der Stammdaten-Abruf? | Tagesarbeitszeit und Stundensatz stehen nur auf der Einzelseite jedes Mitarbeiters. Der Abruf läuft deshalb in Häppchen, mit Fortschrittsbalken. |
| Werden ausgetretene Mitarbeiter mitgenommen? | Nein, nur aktive. Findet die Kachel die Liste der aktiven Mitarbeiter nicht, bricht sie ab – zu viele Mitarbeiter in der Datei wären schlimmer als eine Fehlermeldung. |
| Kann ich die Datei vorher ansehen? | Ja, Schritt 5 zeigt jede Zeile. Heruntergeladen wird erst auf Klick. |
32Crewbrain
CrewBrain ist ein Personal- und Einsatzplanungssystem der Veranstaltungsbranche. Die Kachel liest von dort die Personalstammdaten – und zwar vollständig: den eigentlichen Stammsatz und die frei definierten Zusatzfelder, in denen die lohnrelevanten Angaben stecken. Ergebnis ist eine Tabelle, die Sie als CSV weitergeben können.
Die Grundadresse
Jede Firma hat in CrewBrain ihre eigene Adresse, etwa
https://ihrefirma.eu3.crewbrain.com. Zugangsdaten der einen Umgebung werden von jeder
anderen abgelehnt – das ist die häufigste Ursache für eine abgelehnte Anmeldung. Prüfen Sie deshalb
zuerst die Adresse in der Zeile Ihres Browsers, wenn Sie in CrewBrain angemeldet sind, und tragen Sie
genau diese ein.
Anmelden – drei Wege
| Weg | Was Sie eingeben | Wann |
|---|---|---|
| Benutzer und Kennwort | Ihre CrewBrain-Anmeldedaten | der normale Weg |
| OAuth | zusätzlich Client-ID und -Secret | wenn Ihre Umgebung das so eingerichtet hat |
| fertiger API-Token | nur den Token | wenn Ihnen einer gegeben wurde |
Nach der Anmeldung prüft die Kachel die Verbindung und zeigt den Namen an, unter dem sie angemeldet ist. Der Token lebt nur im Arbeitsspeicher dieses Browserfensters: kein Cookie, keine Speicherung, keine Ablage auf dem Server. Fenster schließen heißt Token weg. Das Kennwort wird gelöscht, sobald der Token da ist.
Rechte prüfen – der wichtigste Knopf
In CrewBrain ist ein Token an einen Benutzer gebunden und darf genau das, was dieser Benutzer darf. Ein „Zugriff verweigert“ kommt also nie aus dieser Kachel, sondern immer aus den Rechten in CrewBrain. Der Knopf Rechte prüfen holt aus acht Bereichen je einen Datensatz und zeigt in einer Tabelle, was durchgeht.
Der Reiter Mitarbeiter
Hier sehen Sie sich die Stammsätze seitenweise an – zum Erkunden. CrewBrain gibt höchstens 100 Datensätze je Anfrage heraus und nennt die Gesamtzahl. Suche, Sortierung, Feldauswahl und ein freier Filter stehen unter „Erweitert“. Ein Klick auf eine Zeile zeigt den vollständigen Datensatz so, wie CrewBrain ihn liefert – die verlässlichste Grundlage, wenn eine Feldbedeutung unklar ist.
32Gesamttabelle, Zusatzfelder & Stolpersteine
Der Stammsatz allein reicht für den Lohn nicht. Was fehlt, steht in den „zusätzlichen Eigenschaften“ – und die holt die Kachel im selben Durchgang mit.
Warum es zwei Quellen gibt
Der Stammsatz aus CrewBrain enthält Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht, Personalnummer, Abteilung und Niederlassung. Nicht enthalten sind Sozialversicherungsnummer, Steuer-Identifikationsnummer, Krankenkasse, Steuerklasse, Konfession und Bankverbindung. Diese Angaben liegen in CrewBrain in frei definierten Feldern, den zusätzlichen Eigenschaften. Welche das sind, legt jede Firma selbst fest – in der geprüften Umgebung sind es 22 Felder, praktisch der komplette Personalfragebogen.
Der Reiter Gesamttabelle
Ein Knopf, ein Ergebnis. Stammdaten und Zusatzfelder holen macht dreierlei nacheinander:
- Stammsätze holen – seitenweise, bis alle da sind.
- Zusatzfelder holen – je Mitarbeiter ein Aufruf. Anders geht es nicht: CrewBrain bietet für diese Felder keinen Sammelabruf an.
- Zusammensetzen – eine Zeile je Mitarbeiter, Stammspalten links, Zusatzfelder rechts.
Die Spalten stehen schon nach wenigen Sekunden, weil die Feldbeschreibung mit dem ersten Abschnitt kommt und für alle Mitarbeiter gleich ist. Die Zeilen füllen sich danach; was noch nicht geholt ist, steht blass mit drei Punkten da. Sie können also die Feldzuordnung ansehen, lange bevor der letzte Mitarbeiter durch ist.
Warum das dauert
CrewBrain lässt 100 Anfragen je Minute zu. Bei 130 Mitarbeitern sind das 130 Aufrufe, die Kachel pausiert zwischen ihnen – rechnen Sie mit gut zwei Minuten. Ein Fortschrittsbalken zeigt, wo der Abruf steht. Abbrechen ist jederzeit möglich; was schon geholt ist, bleibt erhalten.
Was Sie einstellen können
| Schalter | Wirkung |
|---|---|
| gelöschte Mitarbeiter einbeziehen | Aus. In CrewBrain gelöschte Datensätze bleiben sonst draußen. |
| alle Stammdatenspalten zeigen | Aus. Gezeigt werden die 16 lohnrelevanten Spalten; das Häkchen blendet den Rest dazu. Weggelassen wird nichts – es ist nur zusammengeklappt. |
| Trennlinien der Eingabemaske zeigen | Aus. CrewBrain führt die Trennstriche seiner Eingabemaske als eigene Felder. Sie tragen nie einen Wert und stören als Spalte. |
Die Feldübersicht
Unter der Tabelle steht je Feld, woher es kommt (Stammsatz oder Zusatzfeld), welcher Art es ist, ob es Pflichtfeld ist und bei wie vielen Mitarbeitern es gefüllt ist. Rechts stehen die Auswahlwerte – etwa die 75 Krankenkassen oder die sechs Steuerklassen – und die Prüfungen, die CrewBrain selbst vornimmt.
Ausgabe
Als CSV erzeugt eine Datei mit Semikolon und UTF-8-Kennung, die Excel auf Anhieb richtig liest. Als JSON gibt zusätzlich die Feldbeschreibung mit aus – nützlich, wenn jemand anderes die Zuordnung baut. Ausgegeben werden nur vollständige Zeilen: Mitarbeiter, deren Zusatzfelder noch nicht geholt sind, fehlen in der Datei. Eine halb gefüllte Zeile wäre schlimmer als eine fehlende.
Stolpersteine
| Fall | Was zu tun ist |
|---|---|
| Anmeldung abgelehnt, obwohl die Daten stimmen | Grundadresse prüfen. Die Vorführumgebung des Herstellers und Ihre eigene sind zwei verschiedene Systeme. |
| Anmeldung geht, aber der Abruf antwortet mit „Zugriff verweigert“ | „Rechte prüfen“ ausführen und die Tabelle dem CrewBrain-Verwalter geben. Es fehlt das Leserecht auf die Mitarbeiterverwaltung. |
| Spalten stehen, aber alle Zeilen blass | Der Abruf läuft noch. Der Fortschrittsbalken sagt, wie weit. |
| Ein Zusatzfeld ist überall leer | Es ist in CrewBrain angelegt, aber nicht gepflegt. Für den LohnManager unbrauchbar – die Feldübersicht zeigt es als 0 %. |
| Krankenkasse steht als Name da, nicht als Nummer | CrewBrain führt die Kassen nur im Klartext. Die Betriebsnummer muss beim Übertragen in den LohnManager zugeordnet werden. |
| Die Tabelle ist sehr breit | Sie lässt sich seitlich schieben. Die beiden Häkchen über der Tabelle machen sie schmaler. |
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird in CrewBrain etwas geändert? | Nein. Die Kachel liest ausschließlich. Schreibende Adressen sind gar nicht erst erreichbar. |
| Wird etwas in den LohnManager geschrieben? | In dieser Stufe nicht. Das kommt später und wird dann erst als Vorschau gezeigt. |
| Wo liegt mein Kennwort? | Nirgends. Es wird einmal gegen CrewBrain geprüft, danach aus dem Eingabefeld gelöscht. Gespeichert wird nur der Token, und der nur im Arbeitsspeicher des Fensters. |
| Sieht der Server meine Personaldaten? | Er reicht sie durch, ohne sie abzulegen oder zu protokollieren. Angezeigt werden sie nur in Ihrem Browser. |
| Kann ich den Abruf zwischendurch anhalten? | Ja. „Abbrechen“ hält nach dem laufenden Abschnitt an; das Geholte bleibt und lässt sich ausgeben. |
33Stunden-Jahreskalender
Ein ganzes Jahr auf einem Blatt: je Mitarbeiter zwölf Zeilen – eine je Monat – und 31 Spalten für die Tage. Jeder Tag ist ein farbiges Feld, das sagt, was an diesem Tag war: gearbeitet, Urlaub, krank, sonstige Fehlzeit, Feiertag, Wochenende oder gar nicht beschäftigt. Rechts stehen die erfassten Stunden des Monats und der Stand des Arbeitszeitkontos. Die Ansicht entspricht der Auswertung, die aus anderen Zeitsystemen als „Stunden-Jahreskalender“ bekannt ist.
Legitimation
Diese Auswertung zeigt die Arbeitszeiten einzelner namentlich genannter Mitarbeiter. Vor jedem Abruf muss deshalb feststehen, auf wessen Daten geschaut wird. Wer sich am Serviceportal mit Firmennummer und Kennwort angemeldet hat, hat das bereits getan: Diese Anmeldung wird gegen den LohnManager geprüft, und die Kachel öffnet dann ohne weitere Frage.
Nur wenn das Kennwort nicht mehr in der Sitzung liegt – etwa nach einer Zeitüberschreitung – fragt die Kachel in einem eigenen Fenster Firmennummer und Kennwort nach. Das ist kein zweites Kennwort, sondern dieselbe Anmeldung wie im LohnManager; sie wird direkt dort geprüft. Erst danach liefert die Brücke Daten.
Der Grund ist einfach: Diese Auswertung zeigt die Arbeitszeiten einzelner namentlich genannter Mitarbeiter. Vor jedem Abruf muss deshalb feststehen, auf wessen Daten geschaut wird. Die Firma ergibt sich ausschließlich aus dieser Legitimation und lässt sich im laufenden Betrieb nicht umstellen; sie steht oben in der Anmeldeleiste und in jeder Ausgabe. Das Kennwort wird nicht gespeichert, steht in keinem Protokoll und verlässt die Domäne nicht.
Der Abruf
- Jahr wählen – die Pfeile links oben blättern durch die Jahre.
- Jahr laden – die Zeitauswertung wird quartalsweise geholt, also in vier Anfragen statt in vielen hundert.
- Stammdaten – danach holt die Kachel im Hintergrund Personalnummer, Ein- und Austritt sowie Soll und Arbeitszeitkonto je Monat. Der Fortschrittsbalken zeigt, wie weit sie ist.
Das Raster lesen
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| helles Türkis | Arbeitszeit |
| kräftiges Türkis | Arbeitszeit am Wochenende oder Feiertag |
| Grün | Urlaub |
| Rot | Krank |
| Blaugrau | sonstige Fehlzeit |
| Gelb | Feiertag |
| hellgrau | Wochenende |
| grau, ohne Rahmen | nicht beschäftigt – vor Eintritt oder nach Austritt |
| weiß | Arbeitstag ohne Erfassung |
Der Mauszeiger auf einem Tag zeigt Datum, Zeitart, Uhrzeiten, Kostenstelle und Stunden – bei mehreren Buchungen alle einzeln. Der heutige Tag ist umrandet.
Welche Zeitart als Arbeitszeit zählt
Über dem Raster stehen alle Zeitarten, die im abgerufenen Jahr vorkommen, mit ihrer Häufigkeit. Ein Klick schaltet eine Zeitart zwischen Arbeitszeit und Fehlzeit um. Voreingestellt gilt „N“ als Arbeitszeit, alles Übrige als Fehlzeit. Die Einteilung wirkt sofort auf Farben, Produktivität und beide Ausgaben.
Feiertage
Die Feiertage rechnet die Kachel selbst nach dem Bundesland, das oben gewählt ist – die beweglichen Tage über die Osterformel. Betriebliche Sonderregelungen und regionale Ausnahmen wie Fronleichnam in einzelnen Gemeinden sind darin nicht abgebildet. Maßgeblich bleibt die Abrechnung.
33Stunden, Arbeitszeitkonto & Ausgaben
Rechts neben dem Raster stehen zwei Spalten. Sie sehen gleich aus und meinen Verschiedenes: die eine summiert, die andere schreibt fort.
Die Spalte Std.
Alle im Monat erfassten Stunden, ohne Ansehen der Zeitart. Die Zeile Gesamt ist deren Summe über das Jahr.
Die Spalte AZK
Der Stand des Arbeitszeitkontos am Ende des jeweiligen Monats – genau so, wie ihn die Stundenerfassung des LohnManagers für diesen Monat historisiert führt. Es ist also derselbe Wert, den Sie sehen, wenn Sie im LohnManager in der Zeiterfassung auf diesen Monat blättern.
Der Hinweis an jeder Monatszelle nennt drei Dinge: den Stand, seine Herkunft und die Veränderung im Monat – erfasste Stunden minus Sollstunden. Die Sollstunden kommen aus der Stundenerfassung des LohnManagers, nicht aus einer Rechnung dieser Kachel.
Vortrag
Der Stand vor Januar. Die Kachel rechnet ihn aus dem ersten belegten Monat zurück – Kontostand dieses Monats minus dessen Veränderung. Der Wert lässt sich im Feld überschreiben, etwa wenn der Saldo aus dem Vorjahr abweichend übernommen wurde. Die Ausgaben übernehmen den überschriebenen Wert.
Der Detailbereich
| Block | Inhalt |
|---|---|
| Personal | Nummer, Name, Eintritt, Austritt – aus den Stammdaten des LohnManagers |
| Produktiv | Tage und Stunden der als Arbeitszeit eingestuften Zeitarten |
| Unproduktiv | Tage und Stunden der Fehlzeiten |
| Produktivität | erfasste Stunden gesamt, Anteil produktiv, AZK-Stand des letzten belegten Monats, Resturlaub |
Vergrößern
Im Serviceportal läuft die Kachel in einem Rahmen; ein Fenster darin kann nie größer werden als dieser Rahmen. Vergrößern öffnet die Auswertung deshalb dort in einem eigenen Reiter – mit Jahr und Mitarbeiter im Aufruf, sodass sie sofort dasselbe zeigt. Dank Zwischenspeicher steht sie in Sekunden. Wird die Kachel bereits als ganze Seite genutzt, schaltet derselbe Knopf die Ansicht bildschirmfüllend und heißt dann Verkleinern.
Ausgaben
| Knopf | Ergebnis |
|---|---|
| PDF – alle | eine Seite je Mitarbeiter, quer, mit Seitenumbruch; Farben wie am Bildschirm |
| PDF – dieser | nur der gewählte Mitarbeiter |
| Excel | eine Mappe, ein Blatt je Mitarbeiter, farbiges Raster; Tage mit Erfassung tragen Wert und Notiz, die Monatsstände die Erläuterung als Zellnotiz |
Vor jeder Ausgabe holt die Kachel die noch fehlenden Arbeitszeitkonten nach – bei vielen Mitarbeitern dauert das einen Moment, der Fortschrittsbalken zeigt es an.
Stolpersteine
| Fall | Was zu tun ist |
|---|---|
| Das Fenster fragt nach Firmennummer und Kennwort | So ist es gedacht. Ohne diese Legitimation liefert die Brücke keine Daten. |
| „Für den Abruf bitte einmal neu anmelden“ | Das Kennwort liegt nicht mehr in der Sitzung. Einmal am Serviceportal neu anmelden. |
| AZK-Spalte bleibt leer | Die Stammdaten sind noch nicht durch – ohne die interne Kennung des Mitarbeiters kann das Konto nicht geholt werden. Der Fortschrittsbalken zeigt den Stand; bricht der Abruf ab, erscheint ein roter Hinweis. |
| Ein Monat zeigt Stunden, aber keinen Stand | Der LohnManager führt für diesen Monat kein Arbeitszeitkonto. Die Kachel schreibt fort und kennzeichnet das gepunktet. |
| Gesamt passt nicht zu Vortrag plus Veränderungen | Der Hinweis an der Gesamt-Zelle nennt die Abweichung. Meist steckt eine Korrekturbuchung im LohnManager dahinter, die nicht aus Ist minus Soll entsteht. |
| Ein Tag ist weiß, obwohl gearbeitet wurde | Für diesen Tag liegt keine Buchung in der Zeitauswertung. Erfassung im LohnManager prüfen. |
| Zu viele Tage stehen als Fehlzeit | Die Zeitart ist oben noch nicht als Arbeitszeit eingestuft. Ein Klick auf den Chip genügt. |
| Ein Feiertag fehlt oder ist zu viel | Bundesland oben prüfen. Örtliche Sonderfälle rechnet die Kachel nicht. |
| Zahlen wirken veraltet | Neu einlesen übergeht den Zwischenspeicher. |
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird im LohnManager etwas geändert? | Nein. Die Kachel liest ausschließlich. |
| Woher weiß die Kachel, welche Firma gemeint ist? | Aus der Legitimation. Eine andere Firma ist ohne neue Anmeldung nicht erreichbar. |
| Wo liegt mein Kennwort? | Nirgends. Es wird einmal gegen den LohnManager geprüft und danach verworfen. |
| Was liegt im Zwischenspeicher? | Die abgerufenen Monatswerte je Firma, in einem für den Direktaufruf gesperrten Ordner. Neu einlesen übergeht ihn. |
| Ist die AZK-Spalte die Abweichung oder der Stand? | Der Stand am Monatsende. Die Abweichung des Monats steht im Hinweis der Zelle. |
| Kann ich die Auswertung weitergeben? | Ja, als PDF oder Excel. Beide enthalten Namen und Arbeitszeiten – behandeln Sie sie wie eine Personalliste. |
34TagesJournalSFN – Tagesjournal mit Zuschlägen
Diese Kachel bildet das Blatt TagesZuschlagJournal des LohnManagers nach: je Mitarbeiter eine Seite, je Tag des Monats eine Zeile. Wer das gedruckte Journal daneben legt, soll nicht zweimal hinsehen müssen – Aufbau, roter Kopfbalken und Spaltenfolge sind dieselben.
Bedienung
- Monat wählen – voreingestellt ist der zuletzt abgeschlossene Monat.
- Monat abrufen – ein Aufruf, danach steht die Mitarbeiterliste links.
- Mitarbeiter anklicken – rechts erscheint sein Blatt, so wie es gedruckt aussieht.
Vergrößern öffnet das Blatt im Serviceportal in einem eigenen Reiter, auf der ganzen Seite bildschirmfüllend. Neu einlesen übergeht den Zwischenspeicher.
Die Spalten
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Datum | jeder Tag des Monats, auch die ohne Erfassung – die stehen grau |
| Schicht1 Start / Ende | die erste Buchung des Tages |
| Schicht2 Start / Ende | die zweite Buchung des Tages |
| Std. | alle Stunden des Tages, auch wenn mehr als zwei Buchungen vorliegen |
| UK UT | die Zeitart der ersten Buchung |
| Vorschuss bis Gutschein | wie im Original angelegt, hier nicht befüllt |
Ausgabe
PDF · alle erzeugt eine Datei mit einer Seite je Mitarbeiter und Seitenumbruch, PDF · dieser nur das angezeigte Blatt. Beide tragen den roten Kopfbalken, „Zuschläge M.JJJJ", Firma, Name und Personalnummer sowie unter der Tabelle die Summe der Stunden.
Zugang
Wie beim Stunden-Jahreskalender: Wer am Serviceportal mit Firmennummer und Kennwort angemeldet ist, kommt ohne weitere Frage hinein. Fehlt das Kennwort in der Sitzung, fragt die Kachel es in einem eigenen Fenster nach und prüft es gegen den LohnManager. Die Firma ergibt sich daraus und ist nicht wählbar.
Stolpersteine
| Fall | Was zu tun ist |
|---|---|
| Ein Tag ist grau, obwohl gearbeitet wurde | Für diesen Tag liegt keine Buchung in der Zeitauswertung. Erfassung im LohnManager prüfen. |
| Schicht2 bleibt leer, obwohl zweimal gebucht wurde | Beide Buchungen liegen in derselben Schicht oder ohne Uhrzeit vor. Der Hinweis am Mauszeiger zeigt, was der Tag enthält. |
| Die Stunden passen nicht zu den Uhrzeiten | Std. summiert alle Buchungen des Tages, die Schichtspalten zeigen nur die ersten beiden. Ein +1 in der Zeitart-Spalte weist darauf hin. |
| Der Monat ist leer | Im gewählten Monat gibt es keine Buchungen. Monat prüfen, dann Neu einlesen. |
| Das PDF ist sehr breit gedruckt | Sechzehn Spalten auf A4 hoch – so ist auch das Original. Zum Lesen am Bildschirm hilft Vergrößern. |
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird im LohnManager etwas geändert? | Nein. Die Kachel liest ausschließlich. |
| Ist das dasselbe wie der Stunden-Jahreskalender? | Dieselbe Quelle, andere Sicht: dort ein Jahr als Raster, hier ein Monat Tag für Tag mit Uhrzeiten. |
| Warum sind Spalten da, die nichts enthalten? | Damit das Blatt dem gedruckten Journal gleicht. Erfundene Werte wären schlimmer als leere Spalten. |
| Wo liegen die abgerufenen Daten? | In einem Zwischenspeicher je Firma, in einem für den Direktaufruf gesperrten Ordner. Neu einlesen übergeht ihn. |
35MonatsJournal
Das Monatsjournal des LohnManagers auf einem Blatt: je Mitarbeiter eine Zeile mit Normalstunden, Grundlohn, Urlaub, Guttagen, Krank und den Geldspalten, darunter die Summenzeile. Anders als der Stunden-Jahreskalender oder das TagesJournalSFN zeigt diese Kachel nicht einen Mitarbeiter im Zeitverlauf, sondern alle Mitarbeiter eines Monats nebeneinander.
Bedienung
- Monat wählen – voreingestellt ist der zuletzt abgeschlossene Monat.
- Monat abrufen – ein Aufruf, danach steht das Blatt.
- Suchen – das Feld oben filtert nach Name oder Personalnummer.
Neu einlesen übergeht den Zwischenspeicher, Vergrößern öffnet das Blatt im Serviceportal in einem eigenen Reiter und auf der ganzen Seite bildschirmfüllend. Ausgabe als PDF (A4 quer) und als Excel mit fixierter Kopfzeile.
Die Spalten
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Ma-Nr., Name | Personalnummer und Name, wie im Journal |
| Normal Std. | Normalstunden des Monats |
| Grundlohn | Grundlohn des Monats |
| Urlaub · Guttag (Std.) · Krank | die entsprechenden Werte des Journals |
| Vorschuss bis Persönlicher Abzug | die Geldspalten des Journals |
Stolpersteine
| Fall | Was zu tun ist |
|---|---|
| Die Tabelle bleibt leer | Für den Monat liefert das Journal keine Zeilen, oder das Blatt wurde umgebaut. Der Hinweis über der Tabelle sagt, welcher Fall vorliegt. |
| Ein Mitarbeiter fehlt | Er steht auch im Journal des LohnManagers nicht – dort werden nur Mitarbeiter mit Bewegung im Monat geführt. |
| Die Gegenprobe meldet eine Abweichung | Ernst nehmen: Entweder wurde eine Zeile beim Auslesen falsch zugeordnet, oder das Journal selbst weist eine Abweichung aus. Im Zweifel im LohnManager nachsehen. |
| Zahlen wirken veraltet | Neu einlesen übergeht den Zwischenspeicher. |
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird im LohnManager etwas geändert? | Nein. Die Kachel liest ausschließlich. |
| Warum nicht einfach das PDF des LohnManagers nehmen? | Weil sich das Blatt hier durchsuchen, filtern und nach Excel geben lässt – und weil es neben den anderen Auswertungen im Portal steht. |
| Was passiert, wenn der Hersteller das Blatt umbaut? | Die Brücke findet die Kopfzeile nicht mehr und meldet das. Sie zeigt dann nichts, statt Zahlen zu verschieben. |
36AZKAuswertung
Der Arbeitszeit-Monitor des LohnManagers für ein ganzes Jahr: je Mitarbeiter fünf Zeilen – Soll, Ist, AZK-Saldo, MiLoG Monat und MiLoG Jahr – mit je zwölf Monatsspalten. Damit sieht man auf einen Blick, in welchem Monat das Arbeitszeitkonto gekippt ist und ob die MiLoG-Grenzen eingehalten sind.
Bedienung
- Jahr wählen – die Pfeile links oben blättern durch die Jahre.
- Jahr abrufen – ein Aufruf für das ganze Jahr und alle Mitarbeiter.
- Suchen – das Feld filtert nach Name oder Personalnummer.
Der AZK-Saldo ist die einzige farbig hervorgehobene Zeile: negativ rot, positiv grün – dorthin schaut man zuerst. Neu einlesen übergeht den Zwischenspeicher, Vergrößern öffnet die Auswertung im Serviceportal in einem eigenen Reiter. Ausgabe als PDF (A4 quer) und als Excel mit einer Zeile je Mitarbeiter und Kennzahl.
Die Gegenprobe
Der Knopf Gegenprobe blendet unter jedem Block eine zusätzliche Zeile Ist − Soll ein. Sie ist die einzige eigene Rechnung dieser Kachel und als solche beschriftet.
Stolpersteine
| Fall | Was zu tun ist |
|---|---|
| Ein Mitarbeiter fehlt | Er steht auch im Monitor des LohnManagers nicht – dort erscheinen nur Mitarbeiter mit Bewegung im Jahr. |
| Alle Werte eines Monats stehen auf 0,00 | Für diesen Monat führt der LohnManager keine Zahlen – meist ein Monat vor Eintritt, nach Austritt oder noch nicht abgerechnet. |
| Die Anzeige bleibt leer | Der Hinweis über der Tabelle nennt den Grund: keine Zeilen im Jahr oder ein umgebautes Blatt. |
| Zahlen wirken veraltet | Neu einlesen übergeht den Zwischenspeicher. Das laufende Jahr wird ohnehin nur kurz zwischengespeichert. |
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird im LohnManager etwas geändert? | Nein. Die Kachel liest ausschließlich. |
| Worin unterscheidet sich das vom Stunden-Jahreskalender? | Dort steht ein Mitarbeiter Tag für Tag; hier stehen alle Mitarbeiter Monat für Monat mit Soll, Ist und Saldo. |
| Was bedeutet MiLoG Monat und MiLoG Jahr? | Die Werte, die der LohnManager zur Mindestlohn-Dokumentation führt. Sie werden hier nur angezeigt, nicht bewertet. |
37SFNKonto
Der SFN-Monitor des LohnManagers für ein ganzes Jahr: je Mitarbeiter vier Zeilen – Soll-Zuschlag, Ist-Zuschlag, Differenz und Netto-Komp – mit zwölf Monatsspalten und der Summenspalte des Jahres. Damit sieht man auf einen Blick, ob die gezahlten Zuschläge zum vereinbarten Soll passen und wo im Jahr sie auseinandergehen.
Bedienung
- Jahr wählen – die Pfeile links oben blättern durch die Jahre.
- Jahr abrufen – ein Aufruf für alle Mitarbeiter.
- Mitarbeiter anklicken – links in der Liste; „Alle Mitarbeiter" führt zur Übersicht zurück.
Die Spalte rechts in der Liste nennt die Jahresdifferenz, negativ rot und positiv grün. Ausgabe als PDF (A4 quer) und Excel; ist ein Mitarbeiter gewählt, enthalten beide nur ihn. Neu einlesen übergeht den Zwischenspeicher.
Die Gegenprobe
Der Knopf Gegenprobe blendet unter jedem Block die Zeile Ist − Soll ein. Anders als beim Arbeitszeitkonto muss sie hier mit der Zeile Differenz des LohnManagers übereinstimmen – beide meinen dasselbe. Spalten, in denen sie auseinandergehen, werden rot ausgewiesen, und unter der Tabelle steht, bei wem.
Stolpersteine
| Fall | Was zu tun ist |
|---|---|
| Die Gegenprobe meldet Abweichungen | Ernst nehmen und im LohnManager gegenlesen. Entweder wurde ein umbrochener Wert falsch zusammengesetzt, oder das Journal weist selbst etwas Ungewöhnliches aus. |
| Soll-Zuschlag steht überall auf 0 | Für diesen Mitarbeiter ist kein Soll-Zuschlag hinterlegt. Die Differenz entspricht dann dem Ist. |
| Ein Mitarbeiter fehlt | Er steht auch im Monitor des LohnManagers nicht – dort erscheinen nur Mitarbeiter mit Bewegung im Jahr. |
| Die Anzeige bleibt leer | Der Hinweis über der Tabelle nennt den Grund: keine Zeilen im Jahr oder ein umgebautes Blatt. |
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird im LohnManager etwas geändert? | Nein. Die Kachel liest ausschließlich. |
| Wie hängt das mit dem TagesJournalSFN zusammen? | Dort stehen die Zuschläge eines Monats Tag für Tag, hier das ganze Jahr Monat für Monat mit Soll, Ist und Differenz. |
| Was ist Netto-Komp? | Die Netto-Kompensation, die der LohnManager in diesem Monitor führt. Sie wird hier nur angezeigt, nicht bewertet. |
38AnalyseKurzfristig
Dieselbe Jahresansicht wie der Stunden-Jahreskalender – aber gezählt werden hier Arbeitstage statt Stunden. Rechts steht je Monat die Zahl der Arbeitstage, am Fuß das Tagesbudget: 70 Arbeitstage im Kalenderjahr abzüglich der bereits geleisteten.
Was als Arbeitstag zählt
Jeder Kalendertag mit mindestens einer Buchung, deren Zeitart als Arbeitszeit eingestuft ist. Wie lange an dem Tag gearbeitet wurde, spielt keine Rolle – zwei Stunden sind ein Tag wie zehn. Urlaub, Krankheit und sonstige Fehlzeiten zählen nicht mit.
Vortrag
Arbeitstage aus anderen Beschäftigungen desselben Kalenderjahres zählen für die Grenze mit, stehen aber in keiner Zeiterfassung dieser Firma. Sie werden deshalb in der Zeile Vortrag von Hand eingetragen – ganze Tage, nicht negativ. Gesamt ist die Summe aus beidem.
Das Tagesbudget
| Anzeige | Bedeutung |
|---|---|
| türkis | Budget vorhanden |
| gelb | höchstens fünf Tage übrig – Zeit, das Ende der Beschäftigung zu planen |
| rot | Grenze überschritten; die Zahl nennt, um wie viele Tage |
Dasselbe steht im Detailbereich rechts unter Tagesbudget, dort zusätzlich aufgeschlüsselt nach Vortrag, Verbrauch und Grenze.
Stolpersteine
| Fall | Was zu tun ist |
|---|---|
| Ein Tag ist bunt, zählt aber nicht als Arbeitstag | Seine Zeitart gilt als Fehlzeit – oben im Chip umschalten, wenn sie Arbeitszeit sein soll. |
| Das Budget wirkt zu hoch | Vorbeschäftigungen bei anderen Arbeitgebern sind noch nicht eingetragen. Dafür ist der Vortrag da. |
| Ein Tag mit zwei Schichten | Zählt als ein Arbeitstag – die Grenze zählt Tage, nicht Einsätze. |
| Der Jahreswechsel | Die Grenze gilt je Kalenderjahr. Mit den Pfeilen oben das Jahr wechseln; jedes Jahr beginnt wieder bei 70. |
| Häufige Frage | Antwort |
|---|---|
| Wird im LohnManager etwas geändert? | Nein. Die Kachel liest ausschließlich. |
| Warum steht auch eine Stundenspalte da? | Zur Einordnung. Für die Grenze zählt sie nicht. |
| Wo kommt die 70 her? | Aus § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV. Sie ist an einer Stelle im Programm hinterlegt und ließe sich ändern, falls der Gesetzgeber sie ändert. |
AWerte & Grenzen 2026
| Größe | Wert 2026 |
|---|---|
| Geringfügigkeitsgrenze (Minijob) | 603 € im Monat |
| Übergangsbereich (Midijob) | über 603 € bis 2.000 € |
| Kurzfristige Beschäftigung | 70 Arbeitstage oder 3 Monate im Kalenderjahr |
| Entgeltgrenze Berufsmäßigkeitsprüfung | 520 € im Monat |
| Sachbezug Frühstück | 71,00 € im Monat · 2,37 € je Kalendertag |
| Sachbezug Mittagessen | 137,00 € im Monat · 4,57 € je Kalendertag |
| Sachbezug Abendessen | 137,00 € im Monat · 4,57 € je Kalendertag |
| Sachbezug Verpflegung gesamt | 345,00 € im Monat |
| Werkstudent – Arbeitszeitgrenze | 20 Stunden je Woche in der Vorlesungszeit |
| Praktikanten – Entgeltgrenze vorgeschriebenes Vor-/Nachpraktikum | 325 € im Monat |
| Pauschalabgaben Minijob gewerblich | 13 % KV · 15 % RV · 2 % Pauschsteuer + Umlagen |
| Pauschalabgaben Minijob Privathaushalt | je 5 % KV und RV · 2 % Pauschsteuer |
| Eigenanteil Minijobber zur RV | 3,6 % (entfällt bei Befreiung) |
| Mutterschaftsgeld der Krankenkasse | 13,00 € je Kalendertag |
| Schutzfrist Mutterschutz | 6 Wochen vor / 8 bzw. 12 Wochen nach der Entbindung |
| Pauschalsteuer Sachbezug Verpflegung | 25 % nach § 40 Abs. 2 EStG |
BPersonen- & Beitragsgruppen
Personengruppenschlüssel (Auswahl)
| Schlüssel | Bedeutung |
|---|---|
| 101 | sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ohne besondere Merkmale |
| 102 | Auszubildende, duales Studium |
| 105 | Praktikanten (vorgeschriebenes Vor-/Nachpraktikum) |
| 106 | Werkstudenten |
| 109 | geringfügig entlohnte Beschäftigte (Minijob) |
| 110 | kurzfristig Beschäftigte |
| 119 | Beschäftigte mit Altersvollrente vor der Regelaltersgrenze |
| 120 | Beschäftigte nach Erreichen der Regelaltersgrenze |
| 121 | Praktikanten ohne bzw. mit geringem Entgelt (bis 325 €) |
| 190 | Beschäftigte, für die nur Beiträge zur Unfallversicherung anfallen |
Beitragsgruppenschlüssel – vier Stellen: KV · RV · AV · PV
| Stelle | Ziffer | Bedeutung |
|---|---|---|
| 1 – Krankenversicherung | 0 / 1 / 3 / 6 / 9 | kein Beitrag · allgemeiner Beitrag · Beitrag ohne Krankengeldanspruch · Pauschalbeitrag Minijob · freiwillige Versicherung |
| 2 – Rentenversicherung | 0 / 1 / 3 / 5 | kein Beitrag · voller Beitrag · Arbeitgeberanteil · Pauschalbeitrag Minijob |
| 3 – Arbeitslosenversicherung | 0 / 1 / 2 | kein Beitrag · voller Beitrag · halber Beitrag |
| 4 – Pflegeversicherung | 0 / 1 / 2 | kein Beitrag · voller Beitrag · halber Beitrag |
Beispiele: 1111 = alle vier Zweige voll · 0000 = beitragsfrei (z. B. vorgeschriebenes Zwischenpraktikum) · 6100 = Minijob mit RV-Eigenanteil · 0100 = Werkstudent (nur Rentenversicherung) · 3111 = Beitrag ohne Krankengeldanspruch.
CGlossar
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| AG-Kosten | Arbeitgeber-Gesamtkosten: Bruttoentgelt plus Arbeitgeberanteile, Umlagen und Beiträge zur Unfallversicherung. |
| AVV | Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO – regelt, wie ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. |
| Beitragsgruppenschlüssel | Vierstellige Ziffernfolge für KV, RV, AV und PV in der SV-Meldung. |
| DEÜV | Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung – Grundlage der SV-Meldungen. |
| eAU | elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung – der Arbeitgeber ruft sie bei der Krankenkasse ab. |
| ELStAM | elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale – Steuerklasse, Freibeträge, Konfession. |
| Entgeltunterlagen | Die Unterlagen, die der Arbeitgeber je Mitarbeiter vorhalten muss (§ 8 BVV) – Prüfgrundlage bei der Betriebsprüfung. |
| Geldwerter Vorteil | Sachleistung statt Geld – Firmenwagen, Verpflegung, Wohnung. Steuer- und beitragspflichtig, soweit nicht ausdrücklich befreit. |
| Midijob / Übergangsbereich | Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze bis 2.000 € mit reduziertem Arbeitnehmerbeitrag. |
| Personengruppenschlüssel | Dreistelliger DEÜV-Schlüssel, der die Art der Beschäftigung kennzeichnet. |
| SEPA-Firmenlastschriftmandat | Erlaubnis zum Einzug wiederkehrender Beträge im Geschäftsverkehr. |
| SV-Meldeportal | Amtliches Portal für Meldungen und Bescheinigungen an die Sozialversicherung; Anmeldung mit Elster-Zertifikat. |
| Sachbezugswerte | Amtlich festgelegte Werte für Verpflegung und Unterkunft nach § 2 SvEV. |
| Umlage U1 / U2 | Erstattungsverfahren für Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (U1) und bei Mutterschaft (U2). |
DHäufige Fragen
Muss ich etwas installieren?
Nein. Alle Apps laufen im Browser. Empfohlen sind aktuelle Versionen von Chrome, Edge, Firefox oder Safari; auf Tablet und Smartphone funktionieren die Formulare ebenfalls, die großen Tabellen lassen sich am Rechner aber angenehmer bearbeiten.
Was passiert mit meinen Eingaben?
Rechner und Prüfschemata arbeiten ausschließlich auf Ihrem Gerät – es wird nichts übertragen, solange Sie nicht ausdrücklich senden. Formulare und Erfassungslisten werden erst beim Absenden übermittelt und dann geschützt bei uns abgelegt. Hochgeladene Dokumente für die automatische Auslese werden nicht gespeichert.
Wozu die LohnManager-Zugangsdaten?
Nur für den einzelnen Abruf von Stammdaten und Abrechnungswerten. Sie werden nicht gespeichert. Jede App weist vor dem Abruf darauf hin.
Warum sehe ich eine App nicht?
Der Umfang wird je Mandant freigeschaltet. Fehlt eine Kachel, die Sie brauchen, genügt eine kurze Nachricht an uns.
Wie verlässlich sind die Ergebnisse?
Die Prüfschemata bilden die gemeinsamen Rundschreiben und die geltende Rechtslage ab und werden gepflegt. Sie ersetzen aber keine Einzelfallprüfung – gerade bei Mehrfachbeschäftigung, Auslandsberührung oder Tarifbindung. Als Beta gekennzeichnete Apps bitte besonders sorgfältig gegenlesen.
Ich habe einen Fehler gefunden – was tun?
Bitte melden Sie ihn uns mit App-Name, Ihren Eingaben und dem erwarteten Ergebnis. Rückmeldungen aus der Praxis sind der Grund, warum die Apps besser werden.
EKontakt & Checkliste
So erreichen Sie uns
lohn.Consult
Inh. Dr. Andreas Nastke
Hirschmattenstraße 5d
79111 Freiburg im Breisgau
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Kurz-Checkliste für den Alltag
| Situation | Diese App hilft |
|---|---|
| Neuer Mitarbeiter tritt ein | BoardMe (MA) · Vertragsgenerator · Status Finder |
| Aushilfe für die Saison | Kurzfristige Beschäftigung · Minijob-Berater |
| Praktikant oder Werkstudent | Praktikanten-Check |
| Rentner arbeitet weiter | Rentner-Check |
| Behörde fordert Angaben | BescheinigungsManager |
| Mitarbeiterin wird Mutter | Mutterschaftsgeld-Rechner |
| Dienstwagen wird überlassen | Firmenwagen-Rechner |
| Mahlzeiten im Betrieb | Kost – Sachbezüge Verpflegung |
| Arbeitsverhältnis endet | Vertragsgenerator (Aufhebungsvertrag, Kündigung) |
| Pfändung geht ein | Pfändungen |
| Kostenkontrolle | PayrollProduktivität · Payroll Check |
| Arbeitszeiten prüfen | Arbeitszeit-Check (ArbZG) |
FDie Websites im Überblick
Sie begegnen uns unter mehreren Adressen. Dahinter steckt derselbe Datenbestand: Alle MicroApps, dieses Handbuch und Ihre Zugänge werden an einer einzigen Stelle gepflegt.
www.lohnconsult.de
Das ServicePortal: hier melden Sie sich an, hier liegen die MicroApps und dieses Handbuch.
www.lohncopilot.com
Der KI-Assistent. Er beantwortet Fachfragen und öffnet die Apps, das Handbuch und das Adminportal direkt im Fenster – ohne erneute Anmeldung.
www.amandi.pro
Zeigt denselben Assistenten unter eigener Marke. Was Sie dort tun, ist dasselbe wie auf lohncopilot.com.
Was heißt das für Sie?
- Ein Zugang gilt auf allen Adressen.
- Neue Apps und Handbuchkapitel erscheinen überall gleichzeitig.
- Es ist gleich, über welche Adresse Sie einsteigen.